Mittwoch, 20. Januar 2016

Team Yankee - Der Hintergrund

Ich gebe es ja wirklich zu. Der Roman Team Yankee war ja bisher völlig an mir vorbeigegangen.
Schade eigentlich. Mittlerweile habe ich das allerdings nachgeholt und den Roman gelesen.
In diesem meinem ersten Bericht zu dem von Battlefront – Flames of war – herausgebrachten Regelbuch möchte ich die Hintergrundgeschichte zu Team Yankee erzählen, was auch in dem englischen Regelwerg kurz getan wird. Wer das als Spoiler empfindet, der darf nicht weiterlesen, denn auch die generellen Handlungslinien des Buches werde ich hier darstellen.
Vielen meiner Leser wird der Roman aber gänzlich unbekannt sein, denn er ist leider auch niemals als deutsche Übersetzung erschienen.


Die Hintergrundgeschichte ist allerdings wichtig, um zu verstehen warum Battlefront dieses Buch als Vorlage genommen hat, und der Leser wird feststellen, warum dieser Roman geradezu phantastisch dazu geeignet ist, die Grundlage eines neuen Regelwerkes aus der Flames of War Reihe zu sein.
Mein erster Eindruck, als ich das Cover des neuen Buchs gesehen hatte, war nämlich sehr skeptisch. Ich dachte. Was um Himmel Willen soll denn das? Was ist denn das für eine reißerische Aufmachung? Gut. Der Cold War ist zum Glück an uns vorbeigegangen, aber dann muss man das doch nicht so ins Lächerliche ziehen.


Nachdem ich mich jetzt mit dem Roman und seiner Geschichte auseinandergesetzt habe, muss ich allerdings sagen: Gut gewählt.
Das Cover orientiert sich nämlich an den Comics, die zu Team Yankee in den 80er Jahren erschienen sind. Also keine Erfindung von Battlefront, sondern eher eine logische Weiterführung des damaligen Themas.




Anfang  der 80er Jahre hatte ich mir kurz nach Erscheinen der deutschen Ausgabe das Buch von Sir John Hackett “Der Dritte Weltkrieg: Hauptschauplatz Deutschland“ besorgt.


Hier wurde ein Dritte Weltkriegsszenario entwickelt, das sehr realistisch rüberkam. Na gut. Hackett war auch General der britischen Armee. Sozusagen ein Fachmann.
Heutige Generationen können das vielleicht gar nicht mehr so nachvollziehen, aber als ich das Buch im Sommer 1982 auf der Liegewiese im elterlichen Garten vor mir hatte, beschlich mich schon ein mulmiges Gefühl.

(Verteidigungskonzepte der NATO, sehr schön dargestellt auf dieser Karte des österreichischen Bundesheeres)



Es gab damals noch den Warschauer Pakt. Es gab die Sowjetunion und die DDR. Es gab eine hochgerüstete Bundeswehr, die gemeinsam mit den anderen Natostaaten die Schlacht führen sollte.
Das Wettrüsten war auch noch nicht beendet, auch wenn es schon arg im Gebälk des Ostens knirschte.
Im Westen waren wir ziemlich friedensbewegt. So seit Beginn der 80er Jahre. Na und das obwohl wir mit unserem damaligen Kanzler Helmut Schmidt - Gott habe diesen großen Menschen und Vorbild vieler Personen meiner Generation selig – einen absoluten Befürworter des Nato Doppelbeschlusses hatten. Nachrüstung bei gleichzeitiger Rüstungskontrolle.
Das hört sich heute noch merkwürdiger und komplizierter an, als damals. Über diese seine Haltung verlor der Kanzler letztlich auch die Unterstützung seiner eigenen Partei, na und das war für ihn dann im Jahr 1982 der finale Stolperstein, neben diversen innenpolitischen Themen, die allerdings hier nicht diskutiert werden sollen.
Das war alles ziemlich strange. Eine Bedrohungssituation war definitiv vorhanden.  Immer wieder gab es Großmanöver, die entsprechende Konflikte simulierten.
Im Osten und im Westen.
Da ist es dann schon komisch, wenn man ein solches Buch liest.
Es gab natürlich auch lustige Gegebenheiten. Ein Freund von mir provozierte mit seinen Kumpels seinen eigenen Grenzkonflikt.
Aufgewachsen in einer Ortschaft, die quasi direkt an der innerdeutschen Grenze lag, probierte man natürlich als Lausbube einiges aus.
Dazu ein Augenzeugenbericht:
„Wir haben als Jugendliche nächtliche Touren mit dem Fahrrad zum Zaun gemacht.
An einer Stelle, wo der Zaun sehr dicht war und gutes Unterholz, haben wir eine
Harke an einem langen Band über den Zaun geworfen. Dann haben wir an dem Band gezogen
und die Selbstschussanlage ausgelöst. Dadurch natürlich Alarmsirenen und das Licht angemacht ;-))
Wir hatten ein super Versteck im Gebüsch und konnten dann die Bambule auf Ostseite beobachten
Nach einer Stunde kam dann auch mal der Bundesgrenzschutz aus Helmstedt ...;-)).“
Auch so etwas war kalter Krieg.
Der Vater meines damaligen besten Kumpels war Oberleutnant der Bundeswehr. Dessen Vorgesetzter hatte den Ruf einfach alles zu unterschreiben, was man ihm vorlegte. Natürlich hatte der das immer weit von sich gewiesen, bis zu dem einen Tag …
Am Tag darauf, quasi dem D-Day + 1, prangte dann im Offiziersheim, schön gerahmt hinter Glas, der offizielle Marschbefehl für das gesamte Regiment, Zielort: Roter Platz Moskau.
Der Kommandeur ließ den Marschbefehl dann schmunzelnd entfernen.
Bei Team Yankee, dem Roman, handelt es sich quasi um eine fiktive Geschichte, die das von Hackett entwickelte Szenario als Realität übernimmt, und eben in diesem Dritten Weltkrieg die Kämpfe einer amerikanischen Panzereinheit, das oben erwähnte Team Yankee, nachzeichnet.
Der Roman wurde von Harold Coyle geschrieben, ebenfalls einem Militär. Diesmal ein Major der US Streitkräfte.
Coyle gibt auch explizit in seinem Buch im Vorwort an, dass das Buch Hacketts ihn dazu veranlasst hatte sein eigenes Buch zu schreiben. Aber nicht nur das. Er hatte sich bei Hackett die Erlaubnis zur Verwendung seines Szenarios eingeholt und Hackett hat ihn sogar bei der Abfassung seines Werkes dahingehend unterstützt, indem er höchstpersönlich das Manuskript las und auch entsprechend kommentierte.
Hatte Hacketts Buch aber die politische und strategische Gesamtübersicht als Grundlage, also die sogenannte Großwetterlage, so steigt Coyle ganz unten  ins Geschehen ein.
Er sieht das ganze Szenario aus den Augen des Kommandeurs von Team Yankee, Captain Sean Bannon.
Team Yankee gehört  zu diesem Zeitpunkt zur 3. Task Force der 78th mechanized Infantry mit dem Kommandeur Lieutenant Colonel Reynolds.
Wir reden also von Panzergrenadiereinheiten, die die Infanterie mit Schützenpanzern in die Schlacht bringen, wo sie dann allerdings abgesessen kämpfen, und die Schützenpanzer quasi die Feuerunterstützung liefern. Diese Einheiten werden dann von einer Panzereinheit unterstützt.
Team Yankee ist also eine kleine Panzerkompanie in der Masse der Landstreitkräfte, die zu diesem Zeitpunkt die Verteidigung Deutschlands und somit dieser Schnittstelle der NATO gewährleisten sollen.
Kurz zur Organisation der NATO Streitkräfte zum damaligen Zeitpunkt.


(Quelle: Globalsecurity.org )

Deutschland war Mitte der 80er Jahre ja noch in zwei Staaten geteilt.


(Quelle: Bild aus dem Militärhistorischen Musem der Bundeswehr, Dresden)


Die Bunderepublik Deutschland war als Mitglied der NATO zunächst in drei Zonen unterteilt.
Schleswig-Holstein und Hamburg gehörten zum nördlichen Kommando LANDJUT (Headquarters Allied Land Forces Schleswig Holstein and Jutland), dem einzigen multinationalen Korps in der Zeit des Kalten Kriegs. Hier sollten dänische und deutsche Divisionen die Verteidigung gewährleisten. Im Verteidigungsfall war die deutsche 6. Panzergrenadierdivision Teil von LANDJUT.
LANDJUT gehörte zum Kommandobereich AFNORTH (Allied Forces Northern Europe).
Der Rest von Deutschland unterstand dem Kommando AFCENT (Allied Forces Central Europe).
Direkt unterhalb der Elbe bis in Höhe von Kassel lag das Kommando NORTHAG.
NORTHAG unterstanden – von Nord nach Süd betrachtet – das 1. niederländische Korps, das 1. deutsche Korps, das 1. britische Korps und das 1. belgische Korps, die die Vorneverteidigung übernehmen sollten.
Als Reserve stand noch das amerikanische III. Korps zur Verfügung, dessen Gerät zwar in Nordrhein-Westfalen gelagert war, aber dessen Mannschaften aus den USA herangeführt werden mussten.
In diesen Raum hätte dann auch noch das französische 3. Korps verlegt werden können, das somit ebenfalls als Reserve vorgesehen war.
Von Kassel bis zur österreichischen Grenze schloss sich der nächste Kommandobereich an: CENTAG.
Diesem waren von Nord nach Süd das deutsche 3. Korps, das amerikanische 5., das amerikanische 7. Korps und das deutsche 2. Korps unterstellt.
Frankreich hatte sich ja im Jahr 1966 aus den NATO Strukturen verabschiedet, war aber dennoch bei einer kriegerischen Auseinandersetzung fest eingeplant.
So standen im Südwesten Deutschlands französische Truppen und das 1. und 2. französische Korps bildeten quasi die Reserve des Südabschnitts von CENTAG. Ebenso kanadische Einheiten.
Hackett geht in seinem Roman davon aus, dass im Kriegsfall ungefähr in Höhe von Nürnberg das Kommando SOUTHAG von CENTAG abgetrennt werden würde, und dieses unter französischem Oberkommando die Verteidigung des Südabschnitts in Deutschland mit dem deutschen 2. Korps  und dem französischen Korps im Süden übernehmen würde.
Somit standen in den 80er Jahren ungefähr 600.000 europäische Truppen, 200.000 Amerikaner, mit ungefähr 1300 Flugzeugen zum Einsatz bereit. Dazu kamen noch die Reserven.


(Nato Uniformen: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden)

(http://www.globalsecurity.org/military/world/int/nato-ag.htm )

Es wurde davon ausgegangen, dass ein Angriff des Warschauer Paktes aus drei Stoßrichtungen kommen würde:

1) aus dem Raum Magdeburg kommend mit Stoßrichtung zur norddeutschen Tiefebene.
2) Durch das sogenannte „Fulda Gap“, d.h. aus Thüringen kommend gegen Frankfurt.
3) Über den sogenannten „Hof Corridor“ in Richtung Stuttgart und München.



(Quelle: Globalsecurity.org)


(Reliefkarte aus dem Hauptquartier der sowjetischen Truppen in Dresden, Militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden)


Die Disposition der Korps wird heute teilweise sehr kritisch betrachtet, weil sehr viele Panzertruppen im Mittelabschnitt standen, die wohl besser in der norddeutschen Ebene gestanden hätten.
Diesen NATO Truppen standen direkt die nachfolgenden Einheiten des Warschauer Paktes auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs gegenüber:


Da war zum einen die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) (Eigenbezeichnung: Westgruppe der Truppen (WGT))
Diese bestand aus 25 sowjetischen und angeschlossenen Divisionen der ostdeutschen NVA.
In Westpolen stand die Nordgruppe der Streitkräfte (NGT) mit 16 Divisionen, und in der Tschechoslowakei die Zentralgruppe (ZGT)  mit 15 Divisionen.
Insgesamt also 56 Divisionen mit fast 13.000 Panzern.
Hier sind dann noch nicht die Divisionen berücksichtigt, die unmittelbar an der sowjetischen Westgrenze standen, und als weitere Angriffswelle vorgesehen waren.
Bis hierhin die Historie.
Eine ziemlich beeindruckende Streitmacht, der sich unser Team Yankee jetzt gegenüber sieht.
Der Krieg beginnt am 4. August 1985. Die russischen Truppen im Norden stoßen sehr schnell auf Hamburg, Kiel und Bremerhaven vor.

(Nachfolgend einmal als Übersicht die Karten aus Hacketts Buch; die Beschreibungen in Team Yankee weichen davon aber teilweise ab)





Dem britischen 1. Korps gelingt es in der Höhe von Hannover anhaltenden Widerstand zu leisten. Auch das amerikanische 5. Korps kämpft erfolgreich zwischen Fulda und der bayrischen Landesgrenze.
Der Vorstoß der Zentralgruppe aus der Tschechoslowakei kommend nach Franken und durch das neutrale Österreich macht gute Fortschritte.
Während also in der Mitte die Front hält, liegen die roten Truppen im Norden im Zeitplan. NORTHAG formiert sich allerdings neu, lehnt sich in seiner Aufstellung an das britische 1, Korps an und macht Front bis zur holländischen Küste.
Im Süden stoßen die russischen Truppen an München vorbei und nähern sich Stuttgart.
Abgesehen vom amerikanischen 3. Korps, das noch aus den Staaten eingeflogen wird, befinden sich jetzt alle Truppen im Einsatz.
Die Front hält, da auch der Warschauer Pakt zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Einheiten heranbringen kann.
Der Westen entschließt sich zum Gegenangriff.
NORTHAG plant einen Angriff auf Wilhelmshaven um die russischen Streitkräfte zu zersplittern.
CENTAG hat die russischen Truppen vor Nürnberg aufgehalten und stößt jetzt mit dem 3. Korps der Bundeswehr auf die innerdeutsche Grenze vor.
Dort sollen sie das amerikanische 7. Korps ablösen, das nun sogar auf Leipzig vorstoßen soll.
Mittendrin in diesen Angriffen ist Team Yankee.
Team Yankee besteht aus der Stabsabteilung mit Captain Sean Bannon und First Lieutenant Robert Uleski in den Führungspanzern: 2 M1 Abrams mit den Nummern 66 und 55.
Diesen unterstellt sind 2nd Platoon (2nd Lieutenant McAlister) mit 4 M1 Panzern (21, 22, 23, 24), 3rd Platoon (Lieutenant Garger) mit 4 M1 Panzern (31, 32, 33, 34) sowie dem MechPlatoon (2nd Lt. William Harding) mit 5 M113 Transportpanzern und entsprechender Infanterie. Ein ITV Platoon mit zwei Fahrzeugen, ebenfalls mit M113 motorisiert und mit Dragon Panzerabwehrwaffen, ist Team Yankee ebenfalls unterstellt.
Ihm zur Seite steht Team Bravo mit einem motorisierten Hauptquartier (ein M113), zwei MechPlatoons mit jeweils 4 M113 und entsprechender Infanterie, zwei ITV Platoons mit je zwei M113 sowie Dragon Panzerabwehrwaffen, und zur Kampfunterstützung noch der 1st Platoon der Panzereinheit (2nd Lieutenant Murray Weiss) mit ebenfalls 4 M1 Abrams Panzern (11, 12, 13, 14).
Beide Einheiten sollen sich in der erwarteten Auseinandersetzung ergänzen. Während bei Team Yankee allerdings der Schwerpunkt auf Panzern liegt, ist bei Team Bravo wie man sehen kann der Infanterieanteil höher.
Im Regelwerk Team Yankee wird dann ein kurzer Abriss der Einheitsgeschichte in den ersten 10 Tagen  des Krieges wiedergegeben. Es ist klar, dass dieser nicht so detailliert ist, wie im Roman, den ich wirklich jedem interessierten Leser ans Herzen lege. Einfach eine gute, spannend geschriebene Gefechtsstory.
Nachfolgend die Beschreibungen aus dem Regelwerk, an einigen Stellen ergänzt durch Daten aus dem Roman.
Beide Einheiten – Team Yankee und Team Bravo -liegen zu Beginn der Gefechte geschützt in Waldgebieten bzw. vorgelagert in einem Hof und erwarten hier den Vorstoß gegnerischer Panzerkräfte, weil vermutet wird, dass genau an dieser Stelle der Angriff feindlicher Truppen zu erwarten ist.
Bannon realisiert, dass der Krieg ausgebrochen ist, in genau dem Moment, wo russische Kampfjets über seine Stellung donnern. Kurz danach ist auch schon Artilleriefeuer auszumachen.
Die erste amerikanische Verteidigungswelle – eine Spähpanzereinheit der Cavalry – muss sich vor dem russischen Ansturm zurückziehen und quert dabei die Verteidigungsstellung von Team Yankee, das sich mittlerweile in Angriffspositionen gebracht hat.
Dem nun einsetzenden russischen Artilleriefeuer fällt ein großer Teil von Team Bravo zum Opfer. 5 der 10 Transportfahrzeuge werden vernichtet, ebenso zwei der vier ITV’s und einer der vier von Team Yankee unterstellten Panzer (Alpha 12). Auch der Kommandeur von Team Bravo fällt.
Team Bravo wird dann im Nachgang aus der Frontlinie gelöst und durch die D Company ersetzt.
Team Yankee selbst hat ersten Feindkontakt mit einem russischen Schützenbataillon, das bereits durch den Kampf mit den Spähpanzern geschwächt ist. Der überraschende Angriff der Amerikaner in die Flanke der vorstoßenden Russen, ist der erste große Erfolg Bannons. Sechs T 72 Panzer, sechzehn BMP’s, ein BTR 60, ein ZSU 23-4, ein MTU Brückenlegepanzer, sowie 200 Soldaten sind ausgeschaltet.
Die zweite russische Angriffswelle, ebenfalls geschwächt durch Artillerie und Luftangriffe, geht vorsichtiger vor: Hinter einem Rauchnebel und unter Einsatz eines Gasangriffs.
Hier bewährt sich der 3 Platoon von Team Yankee und der Angriff kann zurückgeschlagen werden.
Team Yankee verliert in diesen Kämpfen zwei ITV’s.
Team Charlie, eine weitere Einheit der 3. Task Force der 78th, hat übrigens keinen Feindkontakt.
Auf einer Kommandeursbesprechung erfährt Bannon, dass der Angriff auf seine Stellung nur ein Nebenmanöver !! der Russen war. Die 1. Brigade der 78th hatte bisher den Hauptkampf geführt.
Nun soll der amerikanische Gegenangriff gegen die sowjetische 28. Gardepanzer Division von der 3. Task Force geführt werden, mit Team Yankee an der Spitze.
Bannon wird ein Feuerleitoffizier 2nd Lieutenant Rodney Unger an die Seite gestellt, der den Kontakt zur rückwärtigen Artillerie herstellen soll. Dieser ist ebenfalls mit einem M113 ausgestattet, der als FiST (Fire Support Team) Fahrzeug ausgerüstet ist.
In einem Nachtmarsch erreichen Team Yankee und das wieder gesammelte Team Bravo das neue Operationsgebiet. Charlie und Delta Company, die sie unterstützen sollen, verlieren dabei den Kontakt. Dennoch befiehlt der ungeduldige Kommandeur der Task Force Team Yankee die Überquerung eines kleinen Flusses in Richtung eines Hügels mit der Bezeichnung Objective LOG.
Hier eröffnen allerdings die Russen das Feuer.
Bannon fährt in einem Sturmangriff weiter, stürmt Objective Log, verliert dabei aber die Hälfte seiner Panzer. Bannons Funkgerät fällt aus, und so fahren seine verbliebenen Panzer weiter in Richtung Hill 214, Objective Link, obwohl er lieber die Stellung gehalten hätte.
Er versucht wieder Anschluss zu bekommen und wird dabei von sowjetischen T62 in die Flanke gefasst. Tank 66 wird dabei bewegungsunfähig geschossen und muss dann auch aufgegeben werden, dennoch gelingt es Bannon und seiner restlichen Besatzungsmitgliedern (der Fahrer ist getötet) noch die 3 T62 auszuschalten.
Die drei verbleibenden M113 des MechPlatoon und die restlichen 4 Panzer von Team Yankee schließen sich nachfolgend wieder bei Hill 214 zusammen.
First Lieutenant Uleski hatte an dieser Stelle eine aufmarschierende Batterie der roten Armee überrascht, ausgeschaltet und die Stellung gesichert.
Die Einheit kann auch einen Nachtangriff eines russischen Schützenbataillons abwehren, dank ihrer besseren Nachtkampfausstattung und der Feuerkraft der M1 Panzer und der Dragon Teams.
Am anderen Morgen wird Team Yankee dann vom 1st battalion der 4th Armor abgelöst.
Am 12. August stößt dann eine bundesdeutsche Panzerdivision in einer Frontlücke vor und überschreitet die innerdeutsche Grenze. Der Vorstoß der Deutschen wir dann von einer polnischen Division aufgehalten.


(Bundeswehr vs NVA, Modelle im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden)

Team Yankee – seit mehreren Tagen aus der Frontlinie herausgezogen – soll nun an dieser Stelle auf den Ort Korberg (fiktive Stadt), nachfolgend dann auf Leipzig und final Berlin, vorstoßen.
Die polnische Division, die im Schlagabtausch mit der deutschen liegt, und dazu noch das Artilleriefeuer der Amerikaner abbekommt, kann Team Yankee nicht aufhalten, verzögert aber den Vormarsch der nachrückenden amerikanischen Truppen .
Bei Issel kann sich die amerikanische Task Force aber wieder zusammenschließen und rückt weiter vor.
Sowjetische MI 24 Hind Hubschrauber greifen das Team in der Flanke an, und schalten einen Panzer aus. Die Hinds werden wiederum von amerikanischen AH1-Cobras vertrieben.
Im weiteren Verlauf wird die Charlie Company bei Korberg durch russische T72, die durch ein Tal zwischen zwei Hügel vorstoßen, überrascht.
Bannon übernimmt das Gesamtkommando, weil der Kommandeur der Task Force bei diesem Angriff ausfällt.
Delta Company dreht ein, um sich dem sowjetischen Angriff zu stellen, während Bannon Team Bravo in die Flanke der Russen kommandiert. Team Yankee soll zum Tal vorstoßen, um nachfolgende russische Einheiten abzuschneiden.
Als Bannon feststellt, dass hier keine russischen Kräfte sind, platziert er den MechPlatoon als Flankenschutz in den Wäldern, und dreht selbst zum Angriff auf die durchgestoßenen T72 Panzer ein.
Diese befinden sich quasi auf dem Rückzug, als sie auf die Amerikaner treffen. Die Panzer fahren wie im Duell aufeinander zu. Die Amerikaner verlieren zwar einen M1, schalten aber die T72 aus.
3 M1 Panzer des 2. Platoons und der MechPlatoon nehmen nach Osten Front, als ein weiterer Angriff von 18 russischen T-72 Panzern erfolgt. Dieser kann mit Hilfe von amerikanischen A-10 Kampfflugzeugen gerade so gestoppt werden.
Nach diesem gescheiterten Angriff gruppiert der sowjetische Kommandeur um. Seine zwei verbleibenden Bataillone sollen nun in einem Nachtangriff über Langen auf Korberg vorstoßen.
Hier empfängt sie die 3rd Task Force der 78. Division.
In Langen haben sich die Delta Company mit den Resten der Charlie Company verschanzt und das umliegende Gelände vermint. Die T72 versuchen die Stadt und die Minenfelder im Süden zu umgehen, werden dort aber von Team Yankee erwartet und zusammengeschossen. Mehr als 80 zerstörte sowjetische Fahrzeuge liegen am Ende auf dem Schlachtfeld.
Die verbleibenden russischen Panzer fliehen ostwärts.
Es ist jetzt der zehnte Tag des Krieges.
Nach ein paar Tagen wird Team Yankee wieder seiner Stammeinheit (1st battalion 4th armor) angeschlossen, um an einem Angriff an der Saale mit Stoßrichtung Leipzig teilzunehmen: Dabei wird der 1. Platoon wieder Team Yankee unterstellt. Die Reste der 3. Task Force 78th sollen in Langen bleiben und als Divisionsreserve dienen.
An dieser Stelle endet die Beschreibung im Regelwerk. Der Roman selbst geht noch etwas weiter.
Team Yankee, also die drei Panzerplatoons, ein angeschlossener Scoutplatoon und der MechPlatoon stoßen zur Saale vor, und es gelingt handstreichartig eine intakte Brücke zu nehmen. Der Widerstand auf dem Weg zur Brücke ist dabei minimal. Die Russen in diesem Frontabschnitt befinden sich auf dem Rückzug.
Team Yankee bildet daraufhin einen Brückenkopf am Nordufer der Saale, der im Laufe des nächsten Tages noch ausgebaut wird.
Eine Kompanie T55 Panzer, nicht wissend, dass die Brücke erobert wurde, läuft in die Falle und wird vernichtet.
Mittlerweile wurde die komplette 25. Armored Division an diese Stelle umdirigiert und überquert den Fluss auf dieser Brücke.
Kurz danach kommt die Nachricht, dass der Krieg in eine neue Phase getreten ist. Die Sowjets haben einen Atomangriff auf eine englische Stadt geführt. Die NATO hat daraufhin geantwortet und ebenfalls eine Atomrakete auf eine russische Stadt abgefeuert. Später wird klar, dass es sich um die Städte Birmingham und Minsk handelt.
Als Folge werden die Einheiten auseinandergezogen – Team Yankee in die Reserve -, weil man nicht weiß, ob jetzt der taktische Nuklearkrieg beginnt.
Berichte tauchen auf, dass polnische Einheiten nicht mehr kämpfen wollen, dass sich im Norden russische Einheiten ergeben.
Team Yankee soll weiter vorstoßen, da kommt die Nachricht vom Waffenstillstand. Der Kriegs ist zu Ende.
Soweit die, ich sage es nochmals, sehr spannend geschriebene Story.
Wer bis hierher mitgelesen hat, wird erkennen, wie gut ein Regelsystem wie Flames of War in dieses Szenario reinpasst. Es geht nicht um großstrategische Geschichten, es geht nicht um ganze Divisionen, wie bei Coldwar Commander. Nein, es geht um eine kleine Panzerkompanie und einen Panzergrenadiertrupp.
Das Setting passt somit ideal in die Flames of War Welt, na und deshalb ist es nur logisch, dass sich die Verantwortlichen bei Battlefront an Team Yankee erinnert haben.
Mein Freund Jens Najewitz, dem ich direkt bei Erscheinen des Regelwerkes schon von Team Yankee vorgeschwärmt habe, war natürlich auch sofort begeistert, und ist flugs tätig geworden.
Da musste sofort eine Häuserserie her, die in diese Zeit passt. Ich kann diese wirklich nur empfehlen.
Es gibt sie in 15 mm und für alle, die sie in 1/72 einsetzen wollen auch in diesem Maßstab.




 (Häuser in 15 mm)


http://www.lasermodellbau.de/index.php/de/component/jshopping/category/view/58






(Häuser in 1/72)

http://www.lasermodellbau.de/index.php/de/component/jshopping/category/view/60

Die von Jens entwickelten „Siedlungshäuser“ wurden nämlich so auch schon Mitte der 30er Jahre so in Deutschland gebaut, passen also durchaus auch in ein früheres Szenario.


(Einweihung einer deutschen Wohnhaussiedlung in den 30er Jahren, Quelle: DHM Berlin)



Soviel zur Hintergrundgeschichte.
In meinem nächsten Bericht gehe ich näher auf das Regelsystem ein, und warum ich da direkt zugeschlagen habe.
Vorneweg aber, für alle die, die sich jetzt schon nicht mehr bremsen können: Team Yankee gibt es nicht nur im einschlägigen Tabletopfachhandel; man kann es auch bei Amazon beziehen.
Informationen zum Regelsystem finden sich auf der Flames of War Seite,

http://www.flamesofwar.com/

und auf der speziell von Battlefront eingerichteten Team Yankee Seite.

http://www.team-yankee.com/


Viel Spaß beim Lesen.


Sonntag, 10. Januar 2016

Szenario 2016

Some pictures of the wargaming convention „Szenario 2016“. The convention is held in Bad Kreuznach, a small city near Mainz and Frankfurt, always at the weekend after new year weekend.
In 2005 the convention was founded as a usermeeting of the german LotR community, which is organised at www.tabletop-hdr.de.
The location called Bonnheimer Hof is really great. It’s an old winery, first mentioned in an middle age document in 1200. Very cool tradition. The wine is excellent, as well as the food. The gaming tables are placed in a old cellar-vault and in the former barn.
Awesome.






Since years the convention is a meeting point for many gamers with different game systems:
Saga, LotR, WHF and WH40k, FoG and so on. You can see there are a lot of tables with different settings.
Also a Warmachine and a X-wing tournament were carry out.
I’m very proud about that convention, because Bad Kreuznach, the city I live in, is a rather small town, but the convention is the biggest to the west of the Rhine. Great, isn’t it???
A city with hardly 50.000 inhabitants is better than Cologne and the Ruhr area with 6,1 Mio. living there.
Oh; I love rankings.
Yes I’m proud to live here. ;-))
And I’m happy, cause I have found my little Drogon (the pictures in the report are only examples from boardgamegeek. My dragon has to be painted).
Have fun with the pictures.


Bereits seit 2005 treffen sich direkt nach der Jahreswende Wargamingenthusiasten im beschaulichen Nahestädtchen Bad Kreuznach.
Man kann glaube ich getrost sagen, dass es sich dabei um die erste größere Tabletopconvention in Deutschland zu Beginn eines jeden Jahres handelt. Eine geliebte und vor allem jedes Jahr gelebte Tradition von Spielern, die selbst so weite Wege wie aus Berlin, Hamburg oder auch aus dem benachbarten Ausland gerne in Kauf nehmen.
Von 2005 bis 2011 fand das damalige Usertreffen des Tabletop Herr der Ringe Forums – www.tabletop-hdr.de – auf der Kauzenburg statt.
Seit 2013 ist das Treffen auf den Bonnheimer Hof, einem Weingut im kleinen Ort Hackenheim in der Nähe von Bad Kreuznach, verlegt.
Diese Location hat sich jetzt auch schon seit Jahren bewährt, und ich als jemand der in der Nähe der Stadt wohnt, muss auch sagen, dass ich diese Location liebe (natürlich vor allem im Sommer).
Es gibt gute Weine, leckeres Essen und vor allem große Räumlichkeiten, um eine solche Veranstaltung durchzuführen.
Im Gewölbekeller des Weingutes fanden dieses Jahr zwei Turniere statt. Ein X-Wing Turnier und ein Warmachine Turnier, beide wieder sehr gut besucht.



Der größere Teil der Veranstaltung spielt sich allerdings in der großen Scheune des Weingutes ab, die ausreichenden Platz für eine ganze Reihe von Spieltischen bietet.
Dass die Veranstaltung angenommen wird, das zeigen die Teilnehmer- und Mitspielerzahlen, die sich jedes Jahr steigern.
Jürgen Bertes, genannt Simmerhammer, der 2005 die Veranstaltung ins Leben gerufen hatte und seine Unterstützer stellen da wirklich jedes Jahr ein tolles und beeindruckendes Event auf die Beine.
Ich bin da aber auch etwas parteiisch und so ein bisschen schwingt da bei mir natürlich auch eine gehörige Portion Lokalpatriotismus mit; denn immerhin bekommen die Jungs hier in Bad Kreuznach die größte Tabletop Con des Westens hin, was die Kollegen am Niederrhein oder im Ruhrgebiet sich mal langsam auf der Zunge zergehen lassen sollten.
BAD KREUZNACH: Weniger als 50.000 Einwohner, und das auch nur, weil hier alle Käffer eingemeindet werden, die sich nicht bei 3 hinter einem Hügel verstecken. Die Innenstadt selbst kommt vielleicht mal auf 35.000 Seelen.
RUHRGEBIET: „5,1 Millionen Einwohner, eine Fläche von 4.435 Quadratkilometern, die größte Agglomeration Deutschlands und die fünftgrößte Europas (Wikipedia)“
KÖLN: 1 Mio. Einwohner. Viertgrößte Kommune Deutschlands.
So ... genug gelästert.
Aber es ist halt auch sehr schwer im Ruhrgebiet oder rund um Köln und den Niederrhein so etwas zu organisieren. Die Community ist sicherlich viel zu sehr verstreut und lässt sich aufgrund der weiten Wege nicht organisieren.
(Jetzt hüpfe ich wieder auf einem Bein rum, drehe mich im Kreis, lache irrsinnig, und singe „ach wie gut, dass niemand weiß ...“)
Zurück zur Veranstaltung.
Hier mal ein paar Übersichtsbilder.





Im Jahr 2005 wurde auf der Veranstaltung nur HdR gespielt. Das hat sich aber schon lange geändert.
Es werden die unterschiedlichsten Systeme vorgestellt und auch gespielt. Es ist vor allem ein Familientreffen von Spielern: Die Location ist lange genug geöffnet um entspannt bis in den nächsten Tag herein zu spielen. Das ist klasse und richtig entspannend.
Traditionell beginnt sie Freitag Abend mit dem Aufbau, geht Samstag den ganzen Tag über von 9:30 bis um 1:00 nachts, und startet dann wieder sonntags mit ziemlich müden Gamern pünktlich um 9:30 und geht dann auch noch bis 18:00.
Ein komplettes Wargaming Wochenende. Was braucht der Gamer mehr für einen gelungenen Jahresstart.
Ein paar Verkäufer sind auch immer vor Ort. Aber nur ein paar wenige.




Dennoch haben Thomarillion, Heer46 und Phantasos Studios immer paar nette Sachen dabei.
Eine Verkaufsmesse ist die Szenario wirklich nicht.
Aber ich habe heute einen kleinen Drachen gekauft. Der kommt aus dem Descentspiel und wird irgendwann seinen Weg in meine GoT Truppe finden. So als kleiner Drogon.
Hier ein schönes bemaltes Exemplar aus dem Netz:




Der gefällt mir richtig gut. Liebe Grüße nochmals an den Verkäufer.
Was habe ich entdeckt.
Natürlich die Platte mit den Figuren meiner Tabletopfreunde Sven und Stefan.







Hier geht es um nichts anderes, als um das „Dominium maris baltici“, also die Beherrschung der Ostsee, banal um den Großen Nordischen Krieg. Im Mittelpunkt steht die Schlacht von Lesnaja am 9. Oktober 1717.
Bei den Regeln handelt es sich um ein abgewandeltes und um ein Kartensystem erweitertes DBA ähnliches Spielsytem. Sven und Stefan spielen das im Schlaf. Also kein Problem auch für Leute, die nicht regelfest sind. Die Jungs führen Euch da durch.
Jürgen bot ein Testspiel FoG Renaissance an, mit seinen wunderbar bemalten 15 mm Figuren. Jürgen ist und bleibt für mich der Meister der 15 mm Bemalung.
Ich liebe seinen Bemalstil auf diesen kleinen Minis.












Auch unterschiedliche Saga Settings waren wieder am Start.




Ich fand es einfach klasse, dass auch einmal ein regionales Thema gezeigt wurde. Wikinger im Kampf gegen Karolinger/Franken an Rhein und Mosel. Es muss nicht immer England sein.







Sehr schön fand ich die Spielplatte bei Dropzone Commander. Mal etwas ganz anderes als Städtekampf.





Glorfunzel hat in 28 mm das umgesetzt, was ich in 1/72 im letzten Jahr bemalt habe. Eine auf Lucky Luke basierende Cowboygeschichte mit meinem absoluten Lieblingsband der Comicreihe: Der Kaiser von Amerika. Alle Daumen hoch für die Umsetzung als Spiel.



Rohirrim führte seine ACW Truppe ins Spiel. Diese habe ich schon mehrfach im Sweetwaterforum als meine persönliche ACW Lieblingsarmee betitelt. Jetzt – live gesehen – kann ich es nur wiederholen.




Mike hatte wieder seine 15 mm Truppen nach Nordafrika geschickt.







Aber auch Alien vs Predator und Star Wars  wurden geboten.





Der riesige Spieltisch von Stefan und Sturmi hatte mich ja schon in Mainz überrascht. Aber Stefan wäre nicht Stefan, wenn er nicht noch größer geworden wäre: Ein Normandiesetting mit Strand, Stadt und Land. Spielsystem Behind Omaha.












An anderer Stelle mussten tapfere stylische Briten ihre Schützengräben gegen Marsianer verteidigen, was Ihnen – jedenfalls während ich zugeschaut hatte – nicht immer gelang.












Der Frankfurter Spieltrieb führte eine 15 mm Impetusarmee in die Schlacht von Frankfurt, die historisch ins Jahr 1246 anzusiedeln ist. Da kloppten sich Ritter an der Nidda.









Griechische Helden wurden ebenfalls in die Schlacht geführt, während Ihre HdR Kollegen noch auf den Einsatz auf der gleichen Spielplatte warteten.

Aber natürlich wurde auch an anderer Stelle der historischen Wurzeln der Veranstaltung gedacht:
So wurde natürlich auch ein Spiel aus der Welt von J.R.R. Tolkien angeboten. Ein Skirmish in Seestadt mit einem sehr schönen und sehr großen Drachen.








An einem weiteren Spieltisch dann ein Ringkriegszenario.


Wer Lust hatte, konnte auch eine Einführung in die Steinhagel Regeln genießen.

Der Tabletopclub Worms stellte mehrere Systeme vor:
Warmachine, X-Wing, Firestorm Armada, Warhammer 40K und Warhammer Fantasy.









Aber auch in die eisigen Weiten von Frostgrave konnte man sich entführen lassen.


Umfangreich auch die Möglichkeit sich mit Malern und Bastlern zu unterhalten: Der Geländebauer Chicken bot einen Hausbau Workshop an, am Stand von Herr 46 wurden Airbrushtechniken erklärt, Dominik von Phantasos ist immer wieder ein sehr angenehmer Gesprächspartner. Herr von Moria zeigte seine Minis und bot auch einen Fotoworkshop an.




Das Skirmisher Magazin war genauso vertreten wie der Brückenkopf.
Auf der Galerie dann -fast schon wie gewohnt - Michel als Repräsentant der Kurpfälzer Figurenfreunde mit vielen bekannten und einem ganz neuen Diorama.










Na und außerdem konnte man diverse Geländestücke für HdR Settings bewundern, die auch käuflich zu erwerben waren.






Wen ich jetzt neugierig gemacht habe – vielleicht ja ein paar von den 6, 1 Millionen, die ungefähr in 200 km Entfernung von uns wohnen -, der sollte wirklich mal den Weg nach Hackenheim bei Bad Kreuznach finden.
Es lohnt sich auf jeden Fall.
Na und den Termin kann man sich ja auch gut merken.
Direkt nach Silvester ist Szenario.
So einfach ist das.