Montag, 7. September 2015

Kriegsende im Hunsrück 1945 - Das Gefecht um Pfaffenheck

Am 21. Juni 2014 war es endlich soweit. Seit 5 Jahren hatte ich versucht an einer Geschichtsexkursion in unmittelbarer Nähe meines Wohnortes teilzunehmen. Immer war irgendetwas dazwischen gekommen, hatte ich den Termin einfach verschwitzt oder war irgendwo in Urlaub. Diesmal hatte ich mich angemeldet, für Vertretung im Betrieb gesorgt und ab ging es die 60 km bis nach Pfaffenheck.
In Pfaffenheck, einem kleinen Ort an der Hunsrückhöhenstraße südlich von Koblenz, war es in den letzten Kriegstagen im März 1945 zu heftigen Kämpfen gekommen.




Die Amerikaner waren am 14. März in unmittelbarer Nähe zu diesem Ort über die Mosel gesetzt und bewegten sich nun zielgerichtet auf die Hunsrückhöhen zu, um von dort zum Rhein zu gelangen.
Der Moselort Alken ist ca. 10 km von Pfaffenheck entfernt. Eine steile, sich in Serpentinen die Höhe des südlichen Moselufers emporwindende Straße, führt von der Mosel zur Hunsrückhöhenstraße. Dabei kommt sie an den Orten Nörtershausen und Udenhausen vorbei, und trifft an einer Kreuzung auf die auch bereits im Jahr 1945 gut ausgebaute Hunsrückhöhenstraße. Von dieser Kreuzung geht es dann wieder knapp 10 km weiter nach Boppard am Rhein.
Die strategische Lage des kleinen Dorfes Pfaffenheck hatte zur Folge, das die Ortschaft in den Blickpunkt der Geschichte rückte.
Als die Amerikaner am 14. März zwischen Kattenes, Löf und Hatzenport über die Mosel setzten, waren die Deutschen noch damit beschäftigt den Hunsrückraum zu besetzen. Südlich von Koblenz waren zu diesem Zeitpunkt zwei schwache deutsche Divisionen im Einsatz, die allerdings kaum noch als solche zu bezeichnen waren.
Es handelte sich hierbei um die 276. Volksgrenadierdivision in nördlichen Bereich, und um die 159. Infanteriedivision, die im Süden angrenzte (Zum damaligen Zeitpunkt verfügte die 276. VGD noch über 700 Soldaten, also gerade einmal die Stärke eines Bataillons. Die 159. ID kam im März noch auf knapp 1500 Mann). Stefan Michels; Sturm am Mittelrhein, Aachen 2013, S. 28 ff,).
Um diese schwache Besetzung der Mosellinie zu verstärken, wurde dem 89. Armeekorps noch die kampfstarke 6. SS Gebirgsdivision Nord unterstellt.



Diese Division war bis zum November 1944 in Lappland an der Ostfront eingesetzt, und wurde von dort an die Westfront verlegt. Die Einheit kämpfte zunächst im Elsaß und war hier an der Operation Nordwind, einer begrenzten Offensivoperation der deutschen Wehrmacht zu Beginn des Jahres 1945 in diesem Gebiet, beteiligt.
Vom Elsaß aus wurde die Division in das Saar-Mosel Dreieck um Trier verlegt und war hier in Abwehrkämpfe gegen die vorrückenden amerikanischen Truppen der 3. Armee verwickelt.
Die Verlegung der Division in den Bereich Pfaffenheck ist typisch für die Probleme der deutschen Wehrmacht gegen Ende des Krieges. Nur Teile der Division konnten überhaupt den neuen Bereitstellungsraum erreichen. Die beiden Infanterieregimenter der Einheit, das Gebirgsjägerregiment 11 sowie das Gebirgsjägerregiment 12, wurden getrennt und kämpften von nun an an verschiedenen Fronten.
In den Raum Pfaffenheck gelangte das Gebirgsjägerregiment 11 mit 3 Bataillonen. Außerdem Teile der 4. Aufklärungsabteilung 6. der Division sowie zwei leichte Artillerieabteilungen und Teile der Panzerjägerabteilung. Panzer bzw. Sturmgeschütze kamen in Pfaffenheck nicht zum Einsatz. Viele motorisierte Einheiten der Division blieben bei der Verlegung ins Operationsgebiet auf der Hunsrückhöhenstraße wegen Munitionsmangel liegen.
Diesen deutschen Einheiten näherten sich nunmehr Einheiten der 90. Panzerdivision, die zur 3. US Armee unter Patton gehörten.
Bei Kattenes waren am 14.3. das II. und III. Bataillon des 357. Inf. Regiments in Sturmbooten über die Mosel gesetzt und hatten Alken erobert. Zum gleichen Zeitpunkt setzte etwas weiter südlich bei Löf das I. Bataillon über die Mosel.
Aus Hatzenport näherte sich noch das II. Bataillon des 358. Infanterieregiments und vor allem das 712. Panzerbataillon der Amerikaner, das der 90. Infanteriedivision angeschlossen war.



Aber zurück zu der Exkursion. Ungefähr 30 Teilnehmer kamen am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr zu der Kriegsgräberstätte Pfaffenheck. Hier trafen wir Herrn Jochen Lehnhardt, Doktorand an der Mainzer Universität zum Thema Waffen SS in der NS Propaganda, und Dr. Holger Hirt, einen versierten Regionalhistoriker, der den Großteil der Führung übernahm und hier durch sehr detaillierte Fachkenntnisse auffiel. Sein kenntnisreicher, durch eigen erstelltes Kartenmaterial bereicherter Vortrag sowie das objektive Herangehen an dieses heikle Thema der jüngeren Geschichte, trug sehr viel zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Ich fühlte mich von Anfang an als Teilnehmer einer historischen Exkursion und nicht als Schlachtenbummler auf einer geschichtsrevisionistischen Veranstaltung. Hier ein Lob an den Ausrichter der Veranstaltung, den Hunsrücker Geschichtsverein Arrata, der bei der Auswahl der beiden Referenten ein glückliches Händchen bewiesen hatte.


Nach einer kurzen Begrüßung durch einen Vertreter des Veranstalters Arrata begann die Exkursion. Ein kleines Faltblatt wurde verteilt und wir machten uns mit den Autos auf in Richtung des 8 km entfernten Schafbergs.
Es sei erwähnt, dass der Soldatenfriedhof, auf dem ca. 189 Gefallene vor allem der 6. SS Division Nord liegen, nicht besucht wurde.
Am Fuße des Schafbergs parkten wir in den Waldwegen und hörten danach die ersten Fakten zu dem Gefecht vom 14. März 1945.



Herr Lehnhardt und Herr Hirt gaben eine kurze Einführung zur bereits oben erwähnten Aufstellung der Truppen. Herr Lehnhardt sagte insbesondere ein paar Worte zur 6. SS Division.
Bei der 6. SS Division Nord handelte es sich um eine Einheit, deren Grundbestand sich aus Personal ehemaliger Totenkopfstandarten rekrutierte. So war z.B. Aribert Heim, ein gesuchter Kriegsverbrecher, Arzt in dieser Division und wurde am 15.3. von den Amerikanern im Hunsrück gefangen genommen.


Herr Lehnhardt ging kurz auf den Charakter der Waffen SS ein.
Die 6. SS Division war eine starke Kampfeinheit. Lehnhardt führt dies darauf zurück, dass die Einheit fast intakt von der Nordfront in den Westen versetzt worden war; sie also die vernichtenden Niederlagen an anderen Abschnitten der Ostfront oder auch im Westen nicht mitgemacht hatte. Auch war es der Einheit gelungen den ideologischen Glauben an den Endsieg aufrecht zu erhalten. Ältere SS Truppenführer waren in der Lage diese Einstellung auch den jungen Ersatzkräften zu vermitteln.
Nicht zuletzt deshalb war die 6. SS Division ein nicht zu unterschätzender Gegner. Das Gefecht bei Pfaffenheck, das in der amerikanischen Literatur viel bekannter ist, als hier in Deutschland, wird deshalb auch übereinstimmend als sehr schwer bezeichnet. Dies liegt nicht zuletzt an der Gefechtsführung der hier eingesetzten SS Einheiten.
Herr Hirt ging im Anschluß auf die Bedeutung des Schafbergs und die ersten Truppenbewegungen der Amerikaner am 14. März ein.



Die ersten Teile der 6. SS Division hatten am 12. März die Mosel erreicht. Dabei handelte es sich um Einheiten der Aufklärungsabteilung 6, Das Gebirgsjägerregiment 11 wurde am 14. in den Bereich Pfaffenheck verlegt.
„Das Bataillon marschierte nachts, in Reihe hintereinander, querfeldeindurch Wälder, über Felder, durch Täler und Schluchten, Siedlungen vermeidend, zwischen amerikanischen Biwaks hindurch und traf im ersten Morgengrauen des 15. März am Schafberg oberhalb Alkens ein.“ (Zitiert bei Willi Wagner, Krieg in der Heimat, Simmern 1995, S. 103. Wagner wird auch von Herrn Hilt zitiert. Es handelt sich hierbei um die umfangreichste Publikation zum Kriegsgeschehen im Hunsrück).
Die Amerikaner hatten allerdings mittlerweile den Schafberg besetzt. Herr Hirt zitiert folgende Passage aus Wagner:
„… Was sich hier in unmittelbarer Frontnähe weiter abspielte, berichtet der Chef der 1. Kompanie (des 11. Gebirgsjägerregiments, 6. SS Div. Nord) Fritz Gehringer: „Wir gehen die letzten 50 m auf einem dämmerigen Waldweg zum Berg hinan. Plötzlich stehen wir vor einem MG und 9 schlafenden Amerikanern in Schlafsäcken.. Ich glaube, wir sind bleich geworden, doch handeln wir rasch. Im Nu sind die Amis aus Ihren Träumen wachgerüttelt und nach rückwärts geschafft. Die 1. Kompanie geht nach links und rechts zum Angriff über und kämpft weitere Widerstandsnester nieder. Die anderen Kompanien schließen sich an. Der Berg ist unser …“
(Wagner, S. 103).
Nach diesen Ausführungen ging unsere Gruppe einen ziemlich steilen Weg zum Schafberg hinauf. Der Schafberg selbst ist heute stärker bewaldet als im Jahr 1945. Wenn man also das fast flache Plateau erreicht, sieht man nur Bäume. Ein Blick auf die Mosel lässt sich hier nirgendwo erhaschen. Ob dies auch 1945 so war lässt sich mit Bestimmtheit nicht sagen. Hier ein historisches Foto.


Jedenfalls finden sich auf der Kuppe mehrere Schützenlöcher, die für den interessierten Laien allerdings als solche nicht zu erkennen sind. Es könnte sich auch um „irgendwelche“ Löcher im Erdboden handeln. Der Fachmann erkennt hier allerdings sogar unterschiedliche Anlagen: Deutsche Schützenlöcher fallen durch einen rechteckigeren Schnitt auf, wobei amerikanische Schützenlöcher eher rund sind, und teilweise mit Steinen befestigt wurden. Ob dies Sinn machte – unsere Gruppe diskutierte die Problematik von Querschlägern und Splittern – sei einmal dahin gestellt.



Wir gingen dann quasi in Richtung Mosel zur anderen Seite des Schafberges. Hier erstreckt sich ein Waldsaum, an dem damals deutsche Truppen in Stellung gegangen waren. Auch hier finden sich wieder vereinzelt Schützenlöcher.





Wir hielten an einer Stelle, wo einem erst klar wurde, warum der Schafberg strategisch wirklich wichtig war.
An der Stelle, wo wir standen hatten wir einen herrlichen Ausblick in Richtung Maifeld (das Gebiet, das nördlich an die Mosel grenzt, geographisch also schon zur Eifel gehört).



Ganz deutlich konnte man die wuchtige Kirche von Münstermaifeld ausmachen. Der „Maifelddom“ ist genauso gut zu erkennen, wie diverse andere Gemeinden.
Im Jahr 1945, so Herr Hirt, muss sich hier ein phantastisches Panorama ergeben haben. Immerhin standen in diesem Gebiet die Einheiten mehrerer Divisionen, die sich zum Sturm über die Mosel bereitgemacht hatten.
An dieser Stelle einen deutschen Artilleriebeobachter platziert, und die Bereitstellung amerikanischer Truppen hätte empfindlich gestört werden können. Dies wussten sicherlich auch die Amerikaner, die deshalb auch möglichst schnell die Höhenzüge besetzen wollten.


Noch einmal zurück zum 14. März. Nachdem die SS den Scharfberg besetzt hatten, begannen die Amerikaner diesen mit Artillerie-, Mörser- und Panzerfeuer einzudecken. Die linke Waldstellung brach somit schnell zusammen.
Gehringer fährt in seinem Bericht wie folgt fort: „Am Nachmittag kommt es noch toller. Mit Unterstützung seiner schweren Waffen bricht der amerikanische Verband mit einem Panzer und Infanterie am rechten Flügel meiner Kompanie ein, überwalzt zwei Gruppen, ohne dass wir durch das dicht Unterholz zum Schuss kommen können. Stattdessen peitschen die Leuchtspurgeschosse des Panzers über uns hinweg, und die abgeschossenen Zweige regnen auf uns hernieder.
Auf einmal hört das Feuer auf. Dafür hören wir plötzlich eine Lautsprecherstimme aus dem Panzer. ‚das tapfere Bataillon Degen‘ wird in gebrochenem Deutsch aufgefordert, sich zu ergeben. Wir seien ringsum eingeschlossen, und jeder weitere Widerstand sei sinnlos.
Ich kann diese Feuerpause ausnützen und mich wieder zur Kompanie zurückarbeiten, dann nehmen unsere MG das Feuer wieder auf.
Allmählich wird unsere Lage hoffnungslos. Der Amerikaner wiederholt seine Angriffe, aber auch seine Aufforderung sich zu ergeben. Der Raum wird enger, wir haben wir haben große Ausfälle und unsere Munition wird knapp.“


Bei Einbruch der Nacht lässt Degen den Scharfberg räumen und zieht die Einheiten nach Pfaffenheck zurück.
Nochmals Gehringer:
„Wir liegen abgeschnitten und eingekesselt im Rücken des Gegners. Und wieder beginnt das Spiel. Im Schutz der Nacht pieseln wir in Reihe durch eine Lücke in der feindlichen Front und erreichen am frühen Morgen das Waldhaus Schiebigeich am Rande Pfaffenhecks. Hier werden wir uns der letzten Tage erst richtig bewusst. Nachdem die Leichtverwundeten der Kompanie zum Verbandsplatz gegangen sind, bleiben mir in der Kompanie noch 12 Mann und 8 MG 42. Wie soll das enden?“ (Wagner, S. 103 und 104).
Leider wurden diverse Schützenlöcher – vor allem steinbefestigte amerikanische – durch Waldarbeiten mittlerweile zugeschüttet. Bei der Führung der letzten Jahre waren diese noch besser zu erkennen. Ich selbst konnte noch zwei Schützenlöcher an dieser Stelle deutlich ausmachen.


Nachfolgend begaben wir uns wieder zu unseren Autos, um vom Schafberg wieder zurück nach Pfaffenheck zu fahren.
Treffpunkt war wieder der Soldatenfriedhof.
Der zweite Teil der Führung – zum jetzigen Zeitpunkt waren wir bereits ca. 1 ½ Stunden unterwegs -, führte uns nun in das Dorf. Bevor wir uns allerdings aufmachten, gab uns Herr Hirt einige Informationen.
Zunächst ging es nochmals um die Bewegung der amerikanischen Truppen, die er auf einer eigens zusammengestellten Karte sehr plastisch darstellen konnte.
Auf der nachfolgenden Karte sind die Bewegungen der deutschen und allierten Truppen erfasst. Man sieht deutlich den Anmarschweg des I. Bataillons zum Schafberg und den Rückzug zum Schiebigeich. Der Angriff der Amerikaner auf den Schafberg kann man auch deutlich erkennen. Hier sieht man auch deutlich, dass die US Truppen versuchten das Bataillon in die Zange zu nehmen.


Ein Teil der Amerikaner bewegte sich im Norden durch das Alkener Bachtal und versuchte Pfaffenheck vom Norden anzugreifen. Im Süden rückten die Amerikaner auf Udenhausen und Pfaffenheck vor.
Noch weiter im Süden bewegten sich amerikanische Einheiten von Brodenbach kommend Richtung Buchholz, wo ebenfalls ein Teil der 6. SS Gebirgsdivision Nord in Stellung gegangen war.
Dies geschah alles am 14. bzw. 15. März.
Am 15. März standen die Amerikaner also schon südwestlich von Pfaffenheck in der Höhe von Udenhausen.


Ein erster Angriff auf das Dorf  konnte abgewiesen werden.
Herr Hirt erläutert die von ihm erstellte Karte zum Gefecht bei Pfaffenheck. Man erkennt das Pfaffenheck selbst von Truppen des II. Bataillons der 6. SS Division gehalten wird. Die genaue Anzahl der eingesetzten Truppen und vor allem Panzerabwehrkanonen ist nicht zu 100% bekannt. Die Recherchen Herr Hirts bestätigen auf jeden Fall den Einsatz von vier Pakgeschützen 7,5 cm PAK 40. Außerdem waren am Landwehrgraben und am Dorfrand auch Flakgeschütze 3,7 bzw. 20 mm im Einsatz.
Sowohl Teile des II. Bataillons des 358. US Regiments, als auch das II. Bataillon des 357. IR sowie ein Zug Panzer des 712th Tank Battalions griffen am 16. März in die Schlacht ein.
5 Panzer können dabei eindeutig nachgewiesen werden. Vielleicht kamen auch 6 Panzer zum Einsatz. Hier widersprechen sich die Quellen.
Zunächst kam Herr Hirt auf die erste PAK zu sprechen, die in der Karte ganz links eingezeichnet ist. Diese PAK wurde bereits bei den ersten Kampfhandlungen am 14. März aktiv. Hier hatte sich ein amerikanischer Spähtrupp, von Alken aus entlang eines kleinen Baches in Richtung Pfaffeneck vorgearbeitet. Bei einem Feuergefecht kam mitten auf der Hunsrückhöhnstraße vor dem Gasthaus „Deutscher Wald“ der Kompanie Chef der III. Kompanie, Hauptsturmführer Engber, ums Leben. Gegen Abend greifen die Amerikaner dann erneut an. Es beginnen Häuser und Straßenkämpfe im Ort. Die Amerikaner wurden zurückgeschlagen, allerdings verschanzten sich Reste der Amerikaner in zwei Häusern an der Hunsrückhöhenstraße. Von hier hielten sie die Straße unter Feuer. „ … Daraufhin wird eine 7,5 cm PAK im Mannschaftszug herangebracht. Mit Sprenggranaten ist nichts zu machen, sie krepieren am harten Kellergemäuer der Häuser. Panzergranaten her! Aber auch mit diesen bleibt die erhoffte Wirkung aus: Sie fahren auf der anderen Seite der Häuser wieder hinaus! Sie reißen Löcher in die Mauern, verursachen einen beißenden Mörtelstaub, aber krepieren nicht! ... Erst als nach mehreren Schüssen der Staub dicht wird und außen Rufe nach Panzerfäusten laut werden, kommen die Amerikaner fast unverwundet aus dem Keller: sie lagen flach auf dem Boden und ließen die Geschosse über sich hinweg zischen …“
(Hermann Krenkler, Soldat der PzJäger Abt. 6 zitiert bei Michels, S. 54)
Der 15. März blieb dann übrigens im Vergleich ruhiger. Der After Action Report des II. Bataillons des 357. US Infanterieregiment berichtet folgendes:
„…. Die 6. Kompanie erreichte ihr Ziel und säuberte das Dorf vom Gegner (hier ist Udenhausen gemeint, A.K.). Die 5. Jedoch geriet in ein schweres Gefecht (first class battle) und lag in punktgenauem Feuer von 20 mm Kalibern und anderen schweren Waffen, die sich später als 75 mm Kanonen, Infanteriewaffen und Granatwerfer erwiesen. Ein Zug kämpfte sich ins Dorf vor, aber der Rest der Kompanie wurde abgeschlagen. Ein feindlicher Gegenangriff schnitt die Verbindung zu dem Zug im Dorf ab, und die 5. erhielt den Befehl, sich etwas zurückzuziehen, um ihre Position zu festigen. Die 7. Kompanie wurde nach vorn beordert, um an die 5. und 6. anzuschließen. Vernichtendes Feuer hinderte die 5. Kompanie daran, den im Dorf eingeschlossenen Zug herauszuschlagen. Zwei Mann des der 5. zugeteilten sMG Zuges gelang es, aus dem 2. Stock des Hauses zu springen, in dem sie festsaß, und zum Bataillon zurückzukehren. Sie berichteten über den Widerstand, der der Zug leistete und über die Notwendigkeit, ihm zur Hilfe zu kommen. Beide boten sich an, einen Stoßtrupp zu dem Zug zu führen, doch konnte dieser nicht durchkommen.
16. März 1945 Mit dem Befehl, den Angriff auf Pfaffenheck fortzusetzen, rückte die 5. Kompanie um 6 Uhr vor …“ (Michels S.95)
Nachfolgend kommt Herr Hirt auf die Geschehnisse des 16. März zu sprechen.
Die PAK rechts, die in der Karte mit einem X versehen ist, also direkt an der Kreuzung Hunsrückhöhenstraße/Richtung Udenhausen, kam nicht zum Einsatz. Die Besatzung gab sie auf, weil sie angeblich defekt war. Es ist nicht sicher, ob diese Aussage der Geschützbedienung der Wahrheit entsprach, oder ob die Besatzung die PAK aufgab, weil deren Standort so exponiert war.
Die PAK weiter links, die hier mit einem Explosionssymbol gezeichnet ist, konnte den ersten Panzer, einen M10, zu Beginn des Gefechts ausschalten. Der Panzer blieb an einem Baum liegen, den man noch heute ganz klar ausmachen kann.


Nach diesem Treffer kam es auf Seiten der Amerikaner zu einem Stopp. Zunächst wurden die Jagdpanzer nach Udenhausen zurückgezogen.
Etwas später wurde der Angriff allerdings erneuert, und Shermanpanzer drangen zum Ort vor.
Die eben erwähnte PAK eröffnete sofort das Feuer, konnte allerdings keinen weiteren Treffer landen, weil die Panzer im Moment des Beschusses in einer schützenden Bodensenke verschwanden und die Granate in einem Erdwall stecken blieb.
Ein Panzer rollte in die Hauptstraße des Dorfes und bewegte sich in Richtung Hunsrückhöhenstraße. Da dieser Panzer nicht mehr von der PAK getroffen werden konnte, verließ ein Besatzungsmitglied die PAK, bewaffnete sich mit einer Panzerfaust und schlich sich, die Häuser des Ortes als Deckung nutzend, zum feindlichen Panzer. Der Schütze zündete die Panzerfaust und musste sich sofort zurückziehen, weil er unter Feuer geriet. Der Abschuss des Panzers ist somit nicht zu 100% bestätigt; es ist aber davon auszugehen, dass der Angriff erfolgreich war. Die PAK, deren Standort relativ genau auszumachen ist, da er sich an der rechten Ecke des heutigen Soldatenfriedhofs befand, wurde noch im Verlauf des Gefechtes zerstört.
Anbei ein Bild eines Hauses in der Dorfstraße. Es ist in der Straße eines der wenigen Häuser, die noch aus der Zeit stammen. Bei den meisten anderen Häusern handelt es sich um Nachkriegsbauten.




Von dieser Stelle aus gingen wir durch eine Seitenstraße zu einem Haus. Hier, so berichtete Herr Hirt, kam der Besitzer um, da er in einer vermeintlichen Gefechtspause sein Vieh füttern wollte. Der Großteil der Bevölkerung war in der Nähe des Dorfes in einen Stollen evakuiert und dort relativ sicher. Es wird auch berichtet, dass die Kampfhandlungen in Pfaffenheck unterbrochen wurden, um Zivilisten zu evakuieren.
(Michels, S.56)
Von hier gingen wir in eine Seitenstraße, dann über einen schmalen Weg bis wir zu einem Baum gelangten.
1945 war hier sozusagen, das Ende des Dorfes. Nicht verwunderlich, dass an dieser Stelle – nach Westen sichernd – eine weitere PAK stand. In der Karte ist dies die dritte eingezeichnete PAK, von rechts aus betrachtet.



Diese PAK beschoss zwei weitere Panzer, deren Einsatzgeschichte genauestens dokumentiert ist.
Wenige Meter von obigem Baum entfernt, starb der amerikanische Soldat Billy P. Wolfe, als sein Panzer von eben dieser PAK getroffen und außer Gefecht gesetzt wurde. Nach den Kämpfen schrieb der Zugführer Wolfes, First Lieutnant Francis Fuller, einen Brief an den Bruder des Gefallenen. Dieser ist überliefert.



„… Am Morgen des 16. März erhielten wir Befehl Pfaffenheck anzugreifen. Die Tankzerstörer machten sich als erste auf zum Dorf, aber als sie über den Hügel kamen, wurde der Führungspanzer durch eine Panzerabwehrwaffe ausgeschaltet. Sie zogen sich zurück, aber es gelang, dieses Geschütz außer Gefecht zu setzen und ein weiteres noch dazu. Bei einem zweiten Angriff konnten wir in den Ortsteil des Dorfes vorstoßen. Billy war im Panzer Nr. 2, der von Sergeant Hayward kommandiert wurde, mit Johnny Clingermann als Schütze, William Harrel als Fahrer, Konn Moy als Richtschütze und ihrem Bruder als Ladeschütze.
Alle Panzer kamen unbeschädigt in das Dorf, außer Panzer Nr. 3, der eine 40 mm Granate abbekam, die den Kommandanten tötete.
Wir hatten schon drei Häuser eingenommen, als die Infanterie durch deutsches Feuer aus dem Wald östlich des Dorfes gestoppt wurde. Um das Geschütz, welches die Infanterie aufhielt außer Gefecht zu setzen, suchten die Panzer eine gute Schußposition. Ich schickte die 2. Abteilung entlang der Häuserfront, während ich die 1. Abteilung in einem Obstgarten aufstellte. Mein Panzer führte die Abteilung an.
Der Panzer Ihres Bruders war auf meiner linken Seite, etwas zurück. Gerade als wir den Zwischenraum zweier Häuser kreuzten, sagte mir mein Ladeschütze, dass Panzer Nr. 2 getroffen sei. Ich sah hinüber – Männer sprangen heraus und der Tank ging in Flammen auf. Das Geschoß hatte die rechte Panzerung durchgeschlagen und den Benzintank getroffen. Ich wusste nicht, wie vielen Besatzungsmitgliedern es gelungen war, herauszukommen. Deshalb versuchte ich meinen Panzer in eine solche Position zu bringen, dass die Männer gerettet werden konnten. Aber bevor ich diese Position erreichte, bekam ich einen Treffer direkt durch das Panzerschild. Mein Ladeschütze war tot. Glücklicherweise war mein Fahrer in der Lage den Panzer wegzumanövrieren …Es war der schlimmste Tag, den ich im Kampf erlebt hatte. Ich verlor drei Panzer, 4 Männer starben, 3 wurden verwundet. Aber so ist der Lauf der Dinge. Vielleicht ist es interessant für sie zu wissen, dass in Pfaffenheck 7 Abwehrgeschütze, 40 mm Kanonen und ein Flakgeschütz standen, und der Ort durch zahlreiche kampfesmutige SS Leute verteidigt wurde. Wir zählten 92 tote Deutsche und nahmen 23 gefangen.“ (Wagner, 109 ff; Michels, 97 f)
Aaron C. Elson, ein amerikanischer Journalist, hat die Geschichte des 712th Tank Batallions erforscht. Er hat vor allem Augenzeugenberichte gesammelt und viele Interviews gemacht. In dem Buch „Tanks fort the memories“ hat er diese Berichte veröffentlicht (es gibt auch eine Online Seite) (Man beachte das Wortspiel: Tanks, als thanks ausgesprochen, gibt dem Titel noch eine weitere Bedeutung).
Elson hat mittlerweile neben diesen Augenzeugenberichten noch ein weiteres Buch über die Geschichte des 712th herausgebracht.
An der Stelle, wo der Panzer abgeschossen worden war, ergab sich für unsere Exkursionsgruppe noch eine sehr nette und interessante Begebenheit. Herr Hirt hatte gerade mit den Ausführungen begonnen, als ein rüstiger, älterer Herr aus seiner Haustür kam, uns begrüßte und meinte: „Ihr könnt ruhig uff die Wies komme. Hier hat damals der Panzer gestande.  Ich war 9. Na un mir Kinner sinn da halt rumgeklettert. Driwwe am Baum ist noch Zeusch, dass ich gefunde hab.“
Na das ließen wir uns doch nicht zweimal sagen. Na und wie staunten wir als wir, das man nach fast 70 Jahren immer noch zahlreiche Relikte findet.





Der ältere Herr verabschiedete sich dann auch von unserer Gruppe, da er dringend zum Gottesdienst musste, aber nicht ohne zu sagen, dass wir ruhig weiter auf seinem Grundstück „rumgucke könne“.
Klasse. Da soll nochmal einer sagen die Hunsrücker wären verschlossen.
Ich weiß jetzt wirklich nicht, ob die Artefakte hier zufällig lagen, oder wegen der Führung nochmals aus dem Keller geholt worden waren. Es handelte sich allerdings um Originalhülsen und Patronen.
Von dieser Stelle gingen wir zu einem Feldweg, der uns dann in Richtung Hof Schiebigeich führte, wo das I. Bataillon der 6. SS Division nach dem Rückzug vom Schafberg in Stellung lag.


Wie bereits oben ausgeführt, lag am Morgen des 16. März das I. Bataillon in Verteidigungsstellungen am Schiebigeich Hof, ca. 1000 Meter im Norden von Pfaffenheck. Die Soldaten hatten sich hier eingegraben. Wie viele es noch waren ist nicht genau zu sagen. Man denke daran, dass Gehringer, der Kompaniechef der I. Kompanie davon spricht, dass nur noch 12 Mann seines Trupps mit 8 MG am Leben waren. Der Zustand wird bei den anderen Kompanien des Bataillons nicht viel anders gewesen sein, so dass man vielleicht noch von 100, allerhöchstens 200, Verteidigern ausgehen kann.
Gehringer beschreibt in seinen Erinnerungen, dass das Bataillon nach einer kurzen Stärkung am Morgen bereitgestellt wurde, um einen Entlastungsangriff auf Pfaffenheck zu führen. Man wusste, dass die Amerikaner mit Panzern und Infanterie ins Dorf eingedrungen waren.
Die Einheiten bezogen am Waldrand nordwestlich von Pfaffenheck Stellung (siehe obiges Bild) und warteten auf den Angriffsbefehl.
Plötzlich erhielten die Truppen aus dem Rücken Feuer. Die Amerikaner hatten das I. Bataillon umgangen und griffen jetzt unter Artillerie- und Mörserunterstützung die Deutschen mit der Infanterie an.



Auf der Karte, die uns Herr Hirt erläuterte, sieht man deutlich wie das II. Bataillon des 358. Amerikanischen Infanterieregimentes mit einer Zangenbewegung versuchte den Gegner zu umgehen und einzukesseln.
Die deutschen Einheiten reagierten sofort und igelten sich zwischen Waldhaus und Pfaffenheck ein. Laut Gehringer wurde der Bataillonschef SS Hauptsturmführer Günther Degen im Rücken getroffen und erlag seinen Verletzungen. Auch der Chef der 4. Kompanie, Vollmari, wurde verwundet, überlebte allerdings, genau wie Gehringer, das Gefecht und auch den weiteren Kriegsverlauf.
„…Der massierte feindliche Infanterieangriff bleibt im mörderischen Feuer unserer acht MG liegen. Die Feindverluste müssen sehr hoch sein. In meiner letzten Sprechverbindung mit dem Regimentskommandeur bekomme ich den Befehl, mit den Resten des Bataillons die Stellung so lange zu halten, bis das Einschwenken einer Verstärkungskompanie des Regiments vom rechten Flügel her gewährleistet ist. Wir haben diesen Befehl bis zum letzten Mann ausgeführt. Noch können zwei weitere Angriffe des Feindes aus der Stellung des Bataillons heraus abgewiesen werden. Dann aber hat sich die feindliche Ari auf den Wald beim Schiebigeich Hof eingeschossen um uns mürbe zu machen. Ich komme gerade vom linken Flügel zurück zum Waldhaus, als der letzte Angriff beginnt. Unsere MG hämmern. In hellen Scharen greift die feindliche Infanterie an, und furchtbar sind die Lücken, die unsere MG in ihre Reihen reißen. Doch die Übermacht ist zu groß. Der Ring wird immer enger und die Munition geht zu Ende. In der Nachbarschaft erzwingt der Feind einen Einbruch, der uns aufzuspalten droht. Mit unsern letzten Reserven zwingen wir den Feind noch einmal zurück. Aber dann ist unser Schicksal besiegelt. Dem Amerikaner gelingt ein neuer Einbruch. Nun kommt er uns in den Rücken. Ich werde von einem Explosivgeschoß am rechten Arm getroffen, ein zweites Geschoss explodiert an der linken Brustseite, der Geschoßmantel dringt in die Lunge. Aus.“
Soweit Gehringer (Michels, S. 56 f; Wagner, 105 ff).
Auch an dieser Stelle des Schlachtfeldes kann man im Wald verschiedene Schützenlöcher entdecken.





Über diese Felder hinweg führten die Amerikaner den Angriff.



Zum Abschluss der Tour begaben wir uns nochmals in das Gebiet, wo die Amerikaner bei ihrem Umgehungsmanöver vor dem Angriff am 16. März in Stellung lagen. Man erkennt hier auch wieder Schützenlöcher, die die Amerikaner geschickt in einer Hinterhangstellung angelegt hatten. Dabei wurde die natürliche Bodenbeschaffenheit des Geländes – hier findet sich eine sehr steinige Hügelkuppe – gut ausgenutzt.


An dieser Stelle endete die Exkursion.
Festzuhalten bleibt, dass beim Gefecht um Pfaffenheck mehr als 180 gefallene deutsche Soldaten von den Amerikanern geborgen wurden. Dazu kamen noch die Verwundeten und Gefallenen.
Die Amerikaner selbst hatten auch Verluste in Höhe von ca. 300 Mann.
Die Kämpfe werden somit auch in allen amerikanischen Quellen als äußerst hart bezeichnet. Die vorderen Häuser von Pfaffenheck haben während des Gefechtes viermal den Besitzer gewechselt.
Erwähnt sei noch, dass es natürlich auch in Udenhausen und bei Buchholz zu Kampfhandlungen zwischen Amerikanern und Teilen der 6. SS Division kam. Hier sind die Tagebuchaufzeichnungen von Frau Josefine Escher aus Udenhausen sehr interessant zu lesen (Michels, S. 98 ff.; Wagner S. 113 ff)
Ebenfalls war es ja bei Oberfell, Dieblich und Brodenbach zu Kämpfen gekommen, als Teile der Aufklärungsabteilung 6 auf die Amerikaner stießen.
Diese Gefechte waren allerdings alle schneller entschieden, und in einem viel kleineren Rahmen, als die Kampfhandlungen um Pfaffenheck. Es sei aber betont, dass für den Einzelnen die Erfahrung genauso horrend gewesen war. Niemand, der Krieg nicht erlebt hat, sollte hier Wertungen vornehmen. Welches Grauen verbirgt sich wohl hinter dem Satz, „ … der Bahnhaltepunkt Fleckertshöhe (bei Buchholz) und die dortige Straßenkreuzung waren im März 1945 besonders hart umkämpft …“ (Michels, S. 65).
Gebracht hatte der mörderische Einsatz nicht allzu viel. Der Vormarsch der Amerikaner zum Rhein wurde um zwei Tage verzögert. Boppard und St. Goar mussten sich am 17. März der 90. ID ergeben. Bereits am 18. war die linke Rheinseite zwischen Boppard und Bingen komplett durch die Amerikaner besetzt und die 90. ID der Amerikaner bewegte sich an der Nahe südwärts. Der Mittelrhein wurde zwischen dem 25. und 26. März zwischen Boppard und Oberwesel an mehreren Stellen von der 87. und der 89. ID der Amerikaner überquert.
Der Absetzbefehl für die deutschen Truppen war bereits am 16. März vom 89. Armeekorps erteilt worden.
Das sinnlose Sterben gegen Kriegsende konnte an anderer Stelle weitergehen.
Pfaffenheck war zu 85% zerstört.


Literaturverzeichnis:
Wagner, Willi: Krieg in der Heimat, Simmern 1995.
Wagner, Willi: Die Heimat in Scherben, Koblenz 1985.
Michels, Stefan: Sturm am Mittelrhein, Aachen 2013.
Mack, Hans Joachim: Die Kämpfe im Rhein-Mosel Gebiet und um Koblenz im März 1945 (Mittelrheinische Hefte 16), Koblenz 1990.
Schreiber, Franz: Kampf unter dem Nordlicht. Die Geschichte der 6. SS Gebirgsdivision „Nord“, Coburg 2007.
Elson, Aaron: Tanks for the memories, expanded 2nd Ed., 2011 (auch als Online Variante).
Elson, Aaron: Armored Fist. The 712th Tank Batallion in the Second World War, Fonthill Media 2013.
After action Report 712th Tank battalion (Online) http://cgsc.cdmhost.com/cdm/ref/collection/p4013coll8/id/3484
After Action Report 90 ID March 45 (Online)
http://www.90thdivisionassoc.org/afteractionreports/frames/reportsframeunit.htm

Weitere:
Mais, Edgar: Die Kämpfe auf dem Hunsrück und an der Nahe, 10.-20. März 1945, Birkenfeld 1986.
Leiwig, Heinz: Finale 1945 Rhein Main, Düsseldorf 1985.

Trivia:
Es gibt sogar ein Pfaffenheck Szenario für das Computer Strategiespiel „Combat Mission“:
http://www.theblitz.org/scenarios/combat-mission-beyond-overlord/712th-at-pfaffenheck/b-15.htm?action=scenario&id=2201

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