Mittwoch, 18. April 2018

Stadtdiorama Berlin - Humboldtbox

In einem meiner letzten Berichte hatte ich ja über das Berliner Stadtschloß berichtet, das ja zur Zeit im Werden ist.
Dort hatte ich ja bereits erwähnt, dass der Förderverein Berliner Schloss e.V. sich erheblich darum bemüht, Spenden zu erzielen, um die komplette Wiederherstellung der historischen Fassade zu ermöglichen.
Wenn man diesbezüglich auch schon wichtige Fortschritte erzielt hat, so fehlen immer noch knapp 29. Millionen (Stand 11/2017).
2/3 sind jetzt erreicht, aber das letzte Drittel ist bekanntlich das schwerste.
Vielleicht können meine beiden Beiträge ja noch etwas dazu beitragen, dass sich ein paar Spender mehr finden.
Ich jedenfalls würde mich freuen.
Wer spenden möchte, kann dies an dieser Stelle tun.

https://berliner-schloss.de/spenden-system/spendenstand/

Nun möchte ich Ihnen aber ein paar Bilder vorstellen, die es in sich haben.
Der obige Verein betreibt direkt an der Schloßbaustelle die sogenannte Humboldt-Box, in der über den Neubau des Schlosses informiert wird, Fragen beantwortet werden können, und natürlich auch neue Mitglieder für den Verein geworben werden.
Dabei geschieht dies alles sehr professionell und eher zurückhaltend.
Besucher fühlen sich da nicht bedrängt oder belästigt. Man kann sich einfach in Ruhe dem Thema widmen.
Direkt im ersten Stock erwartet den Besucher ein geniales Diorama, das die Mitte Berlins mit Hilfe eines Papiermodells darstellt. Gezeigt wird der Zustand gegen Ende des 19., zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Der Besucher kann sich hier perfekt orientieren, sieht alle Gebäude, die ja auch zum großen Teil nach dem Zweiten Weltkrieg hier in der Mitte Berlins wiederaufgebaut wurden.
Gleichzeitig erkennt man aber auch, wie wichtig der Aufbau des Schlosses selbst ist.
Hier, an dieser Stelle Berlins, klaffte bisher eine offene Wunde, die mit dem Neubau wieder geschlossen wird.
Ohne das Schloss wäre die Mitte unvollständig. Ein architektonischer Torso.
Beginnen möchte ich mit einem Übersichtsfoto.

Hier sieht man Schloss, Dom und Museumsinsel quasi aus der Hubschrauberperspektive vom Nikolaiviertel aus gesehen.

Das Schloss einmal rundum betrachtet.







Auffallend ist die Ostfassade. Diese war einmal Keimzelle des Schlosses und dies erkennt man an den unterschiedlichen Baustilen, die sich hier begegnen. Eine genaue Rekonstruktion wäre hier schwierig gewesen. Somit ist die modernistische, klare Neukonzeption dieses Teil des Schlosses, für mich auch an dieser Stelle nachvollziehbar: Hier wird bewusst mit der Tradition gebrochen und etwas schlichtes, neues geschaffen.



Dom und Altes Museum





Blick auf die Museumsinsel.  Im Vordergrund die alte Nationalgalerie.





Der Gendarmenmarkt aus der Vogelperspektive, und umliegende Gebäudereihen.



Im Vordergrund rechts die Hedwigskathedrale. Königliche Bibliothek, Staatsoper, Sataatsbibliothek und Humboldt-Universität in der Bildmitte.



Blick auf das Zeughaus und die Museumsinsel.


Bode Museum und Pergamon Museum.


Die Neue Wache zwischen Universität und Zeughaus.


Nationaldenkmal Kaiser Wilhelms.


Lange Brücke mit Schlüters Reiterdenkmal „Großer Kurfürst“


Bauakademie Schlüters


Zirkus Busch


Ich hoffe ja das dieses wunderschöne Diorama den Rückbau der Humboldtbox und die Eröffnung des Humboldtforums überleben, und dann irgendwo in dem riesigen Schloß einen Platz finden wird.
Es wäre schade, wenn diese schöne Arbeit verloren ginge.
Na und niemand möchte doch, dass mein armes, kleines Modellbauerherz blutet.
Ich denke, sie teilen da meine Meinung.


In one of my last reports I had reported on the Berlin City Palace, which is currently in the process of becoming.There I already mentioned that the Förderverein Berliner Schloss e.V. makes considerable efforts to obtain donations to enable the complete restoration of the historic façade.If they have already made important progress in this regard, there are still around 29 million missing (as of 11/2017).2/3 are now reached, but the last third is known to be the hardest.Maybe my two contributions can contribute to the fact that a few more donors can be found.I would be happy anyway.If you want to donate, you can do that here.

http://www.humboldtforum.com/en/pages/donate/

Now I would like to introduce you to a few pictures.The above association operates directly at the castle construction site the so-called Humboldt box, in which you are informed about the construction of the new building. Questions can be answered, and of course, new members are recruited for the club.It all happens very professional and rather reserved.Visitors do not feel pressured or bothered. You can just devote yourself to the topic.Directly on the first floor the visitor can expect an ingenious diorama, which represents the center of Berlin with the help of a paper model. Shown is the state towards the end of the 19th, at the beginning of the 20th century.The visitor can orientate himself perfectly here, sees all the buildings, which were also rebuilt here in the middle of Berlin after the Second World War.At the same time, one recognizes how important the construction of the castle itself is.Here, at this point in Berlin, gaped an open wound, which is closed with the new building again.Without the lock, the middle of Berlin would be incomplete. An architectural torso.I would like to start with an overview photo.
The descriptions of the photes are selfdeclaring.
So have fun with the pictures.
I hope that this beautiful diorama will survive the dismantling of the Humboldt box and the opening of the Humboldt Forum, and then find a place somewhere in the huge castle.
It would be a pity if this beautiful work were lost.
Well, nobody wants my poor little modelmaker's heart to bleed.
I think you share my opinion.


Sonntag, 8. April 2018

Frederickson, Ducos und Hakeswill - The good, the bad and the ugly


Fans des Westerngenres ist der Titel ein Begriff: The Good, the Bad and the Ugly ( Im Original: Il buono, il brutto, il cattivo) – Der Gute, der Böse und der Hässliche.

In Deutschland wurde der Film unter dem Titel „Zwei Glorreiche Halunken“ in die Kinos gebracht, ein Titel, der nebenbei bemerkt genauso sinnlos ist, wie so manch andere eingedeutschte Filmtitel.

Clint Eastwood spielte in dem Italowestern den Guten. Im Grunde genommen ironisch, denn auch er war ein Revolverheld, der sich damit sein Geld verdiente, dass er seinen steckbrieflich gesuchten Kumpel an verschiedensten Ortschaften beim ortansässigen Sheriff ablieferte, um die Fangprämie zu kassieren. Bei der anschließend folgenden öffentlichen Show, wo der Verbrecher dann am Galgen aufgeknüpft werden sollte, schoss der Scharfschütze Eastwood seinen Kumpel Eli Wallach, der im Film Tuco hieß, immer vom Strick, und beide flüchteten in den nächsten Ort. Die Beute wurde dann entsprechend geteilt. Wallach verkörperte hier einen mexikanischen Banditen, der – laut Filmtitel – dann der Hässliche war.
Das Spielchen ging auch eine längere Zeit gut bis die beiden sich anfingen über die Anteile an der Beute zu streiten, und sie dann noch zudem dem dritten Protagonisten über den Weg liefen: Sentenza, dem Bösen, genial gespielt von Lee van Cleef.
Der war auf der Jagd nach einem Flüchtigen, der sich irgendwo in der Armee der Konföderierten versteckte, zusammen mit der von ihm veruntreuten Regimentskasse, die einen Schatz von 200.000 Dollar, eine Irsinnssumme in dieser Zeit, enthielt.
So laufen die Handlungsstränge langsam zu einer spannenden, klassischen Italowesterngeschichte zusammen.
Jetzt ist es aber gar nicht so, dass ich über diesen Film oder eine zugehörige Miniaturenreihe schreiben will. Na gut; wenn ich ihn schon erwähne, dann kann  ich ja denen, die hier nicht so im Thema sind, zumindest zeigen, dass es natürlich auch Minis dieser drei Westernhelden gibt.
Die meisten meiner Leser werden sie sogar sicherlich kennen, denn wenn man sich mit Westernminiaturen befasst, kommt man den drei Typen ja nicht vorbei.
Also hier mal ein paar Bilder.



Der eigentliche Grund warum mir der Filmtitel in den Kopf kam, liegt ganz woanders. Ich habe die Ankündigung eines Herstellers gesehen. Na und als ich die drei Minis sah, da musste ich dann auch an diesen Titel denken: Der Gute, der Böse und der Hässliche.
Das passt auch hier.
Vorweg eine Betrachtung.
Was macht denn eigentlich eine gute Miniatur aus.
Da gibt es sicherlich, je nach Betrachtungswinkel, ziemlich unterschiedliche Ansätze. Geschmäcker sind da unterschiedlich, und viele von uns werden da somit auch unterschiedliche Maßstäbe ansetzen.
Gerade im Fantasybereich möchte man eine aufwändige Modellierung mit vielen, vielen Details. Zugespitzt formuliert: Eine große Menge von anmodellierten Blutsiegeln heben den Status eines Space Marines. Nicht nur als Spielfigur, sondern auch hinsichtlich ihrer Designbewertung
Historische Minis sollen vor allem die Ausrüstungsgegenstände auch haben, die ihren historischen Vorbild entsprechen. Fehlt da etwas kann man damit leben, wenn zumindest der Stil der Figur stimmt. Ist die Modellierung falsch, sei es willentlich oder per Zufall, dann fällt sie bei den meisten Miniaturenliebhabern durch das Raster. Hier gibt es allerdings unterschiedliche Ansätze und die Bandbreite der Kritik kann da sehr unterschiedlich ausfallen.
Für Minis, die aber Personen aus Filmserien darstellen wollen, ist eines ganz wichtig.
Die Miniatur MUSS definitiv erkennbar sein. Am besten ist sie nach dem Bild des Schauspielers oder der Schauspielerin erstellt. Als Kunde willst Du da auf jeden Fall den Wiedererkennungswert.
Es nützt Dich nichts zu sagen, dass da ist der Terminator, wenn die Mini nicht aussieht wie Arnold Schwarzenegger.
The Good, the bad and the ugly müssen dann eben auch aussehen wie Eastwood, van Cleef und Wallach.
Das geht gar nicht anders. Denn sonst sind das nur Westernminiaturen, ohne größeren Background, ohne Story, ohne Charme und Wiedererkennungswert.
Sicherlich. Wir hatten früher, als Kinder oder junge Wargamer, genügend Fantasie bestimmten unserer Miniaturen Namen zu geben. Dann war eben dieser eine Cowboy Clint Eastwood, oder der der war der Bösewicht aus dem Film. Aber das tat man letztendlich nur, weil es nichts anderes gab.
Es ist aber immer wieder toll Figuren zu besitzen, die da einfach lebensnah modelliert sind.
Im Dezember 2016 hatte ich ihnen ja eine Miniaturenreihe vorgestellt, die genau diesem Anspruch gerecht wird.
In diesem Bericht hatte ich etwas über Sharpe’s Rifles geschrieben; und zwar im Besonderen über die von Brigade Games herausgebrachte Figurenreihe.
Nicht nur Sharpe und Harper, nein, auch die anderen Rifles der Fernsehserie, Hagman, Cooper, Tongue etc. etc., wurden hier so genial vom Modelleur Hicks wiedergegeben, dass man das Gefühl hatte, die seien lebensecht.
Na und damals hatte ich schon inständig gehofft, dass – bitte, bitte, bitte – zumindest noch drei weitere Charaktere folgen sollten.
Sharpe Fans wissen jetzt schon, an wen ich da gedacht habe.
Ja. An den Guten, den Bösen und den Hässlichen.
Na und als ich jetzt vor ein paar Tagen durch die Weiten des Internet surfte, da stieß ich dann auch auf eine Ankündigung, wo drei Charaktere vorgestellt wurden.
Ohne Namen. Ohne nähere Bezeichnung.
Aber da genügt ein Blick, und der Cornwell Fanboy weiß, wer ihn da anschaut.
Als erstes habe ich Ducos entdeckt.

Ja, es wird ihn geben.
Der Böse, der Hinterhältige, der Sharpe Romane als Mini.
Und sooooo treffend dargestellt.
Die Mini orientiert sich am Typus des Schauspielers. Sie ist kein 100% Abbild von Fédor Atkine, aber fast. Ein Blick genügte, und ich wusste. Ja. Das ist Ducos.
Das coole an der ganzen Sache. Es wird ihn sowohl als berittenes, als auch als stehendes Modell geben. 

Das finde ich ja richtig gut, denn so kann man ihn halt auch in den verschiedensten Szenarien einsetzen. Sein ziviler Rock erlaubt es natürlich auch ihm Rollen jenseits der Ducos Thematik zu geben. Es handelt sich einfach um eine vielseitige Miniatur für Fans der napoleonischen Zeit.
Der Hässliche, der im Grunde aber auch der Böse ist, allerdings der in den eigenen Reihen, ist ebenfalls genial getroffen.


Obadiah Hakeswill, der ehemalige Ausbilder und Erzfeind von Sharpe, wurde von Hicks in seiner Paradehaltung dargestellt: Seinen Tschako in der Hand haltend, sein Sergeanten Sponton umschließend und irgendwohin zeigend. Also dahin, wo sich die Rifles hinbewegen sollen. Nur er nicht; denn er ist ja bekanntlich zu feige.

Seinen Tschako hält er in der Hand. Ich finde es super, weil man so wirklich auch die Gesichtszüge des Schauspielers Pete Postlethwaite genau erkennt. Außerdem handelt es sich ja auch um DEN Tschako,  in den er dann im Film und in den Romanen mit verklärtem, stieren Blick reinschaut, und dabei noch wahnsinnig vor sich her brabbelt. Den muss man einfach hervorheben. Na und das ist Hicks hier auch super gelungen, denn der Blick fällt halt auch automatisch auf die Kopfbedeckung, wenn man die Mini sieht.
Kenner wissen, was sich in der Kopfbedeckung versteckt. Das gestohlene Portrait der Ehefrau von Colonel Windham, das Obadiah an seine Mutter erinnert. Mit diesem Bild muss er dann immer Rücksprache halten, wenn sich der Wahnsinn seiner bemächtigt.
Ich finde es genial, dass Hicks die Miniatur so modelliert hat. Der Tschako und Postlethwaite. Das war eine Einheit. Für diese schauspielerische Leistung hätte er damals einen Preis verdient. Definitiv.
Im Grunde hat Postlethwaite diesen Preis dann indirekt auch bekommen, denn es ist bekannt, dass Cornwell sich in späteren Romanen an Eigenheiten des Schauspielers bei der Performance seiner Rolle orientierte, und diese dann auch seinem Charakter Hakeswill explizit auf den Leib schrieb. Cornwell hat also den Charakter, inspiriert durch die schauspielerische Leistung von Postlethwaite weiterentwickelt.
Ein größeres Lob kann es im Grunde für einen Schauspieler nicht geben.
Na und als dritte Figur kündigt Brigade Games jetzt auch den Guten, als weiteren Charakter an. Wobei er selbst, Cornwell und viele seiner Leser ihn auch manchmal als den Hässlichen beschreiben: Gemeint ist Sharpe’s Offizierskollege vom 60. Regiment William Frederickson.


Frederickson hat in der Schlacht Zähne und ein Auge verloren. Zudem hat er noch eine Vollglatze. Um hässlicher und furchterregender zu wirken, nimmt er deshalb vor jedem Gefecht die Perücke vom Kopf und das Gebiss aus dem Mund. Dann versteckt er noch die Augenklappe und greift so an.
Es wird berichtet, dass er so wie der leibhaftige Teufel wirkt.

Na ich finde ihn jetzt im Grunde nicht so schlimm. Na aber nun gut; auch bei mir sind immer wenige Haare auf dem Kopf, na und durch meine eigene Augenverletzung kann ich das mit der Augenklappe auch nichts als soooo fürchterlich empfinden.
Während ich das jetzt hier so schreibe, fällt mir doch tatsächlich nach Jahrzehnten des Sharpe Konsums zum ersten Mal auf, dass ICH eigentlich perfekt die Rolle des Offiziers Frederickson reenacten könnte. Passt total, wenn ich es mir recht überlege.
Ich glaube, ich muss in mich gehen.
Dabei ist er allerdings definitiv ein Guter  - so wie ich auch, natürlich -,und hilft Sharpe bei vielen seiner Unternehmungen, auch wenn sie im Jahre 1814 etwas Stress kriegen, weil sich Frederickson anfänglich in die gleiche Frau verliebt wie Sharpe.
Fredrickson hatte in meiner Miniaturensammlung natürlich immer eine Rolle. Aber. .. Klar. Da musste bisher irgend so ein 28 mm Offizier der Rifles für herhalten.
Jetzt, ja jetzt, werde ich demnächst das Original in meinen Händen halten.
Die Figuren werden hoffentlich bald bei Brigade Games erscheinen, na und klar werde ich die dann auch bestellen.
( An dieser Stelle werden die Minis dann irgendwann auftauchen)

Die letzte Bestellung in den Staaten hatte wunderbar funktioniert; und wie ich Ihnen damals berichtet hatte, war es tatsächlich meine erste Miniaturenbestellung in den Staaten.
Ich als Fanboy bin begeistert, denn ich liebe Skirmishszenarien der napoleonischen Kriege, im Gegensatz zu vielen Wargamern, die diese Epoche ja lieber großtatktisch angehen.
Na und diese drei neuen Figuren werden die Möglichkeiten an Szenarien ja definitiv erweitern.
Vielleicht habe ich ja auch bei einigen von Ihnen jetzt die freudige Erwartung geweckt.
Bei all denen, die Sharpe schon immer geliebt haben, aber auch all denen, die die anderen guten, bösen und hässlichen Charaktere, die uns Cornwell geschenkt hat, auch lieben.
Ich jedenfalls bin glücklich. Denn ich kann drei weitere Miniaturen gedanklich auf den von mir geplanten Cornwell Altar stellen.
Eine tolle Nachricht.


I saw an announcement from a figure maker a few days ago that absolutely excited me.
There will be three more characters from Brigade Games. Three more characters from Sharpe's Rifles.
Ducos, Hakeswill and Frederickson.
When I saw the miniatures, a thought flashed through my mind: the good, the bad and the ugly.
Actually a movie title from a western.
But the name would just fit here too.
First, I discovered Ducos.
Yes, it will happen.
The evil, the sneaky, guy of the Sharpe novels as a mini.
And so aptly portrayed.
The mini is based on the type of the actor. It is not a 100% replica of Fédor Atkine, but almost. One look was enough, and I knew. Yes. That's Ducos.
The really cool thing: Ducos is modelled as a mounted and a dismounted character.
I think that's really good, because so you can use the minaiture in a variety of scenarios. Of course, his civilian skirt also allows him to give roles beyond Duco's theme. It is simply a versatile miniature for fans of the Napoleonic era.
The ugly, who is basically also the evil, but the one in your own ranks, is also hit ingeniously.
Obadiah Hakeswill, the former instructor, sergeant and archenemy of Sharpe, was portrayed by Hicks in his parade stance: holding his shako in his hand, enclosing his sergeant sponton and pointing somewhere. So where the Rifles are supposed to go. Only he does not; because he is well known to be cowardly.
He holds his shako in his hand. I think it's great, because you really recognize the facial features of actor Pete Postlethwaite. In addition, it is also about this Tschako. In the film and in the novels Hakeswill muttered with this shako. And he had this transfigured, stare glance, while muttering insane with his headgear.
Fans know what was hidden in the headgear. The stolen portrait of Colonel Windham's wife reminding Obadiah of his mother. He always has to consult with this image when the madness came back to him.
I think it's awesome that Hicks modeled the miniature like that. The shako and Postlethwaite. That was a unity. At that time the actor would have earned a prize for this theatrical performance. Definitely.
Basically, Postlethwaite got this price indirectly, because it is known that Cornwell was oriented in later novels on peculiarities of the actor in the performance of his role. So Cornwell has evolved the character, inspired by the theatrical performance of Postlethwaite.
There can not be much praise for an actor.
Well and as a third figure Brigade Games announces now also the good, as another character. Although he himself, Cornwell and many of his readers sometimes describe him as the ugly: Sharpe's officer collegue from the 60th Regiment William Frederickson.
Frederickson has lost teeth and an eye in battle. He also has a complete bald head. In order to look uglier and more frightening, he takes the wig off his head and the bit out of his mouth before every fight. Then he hides the eyepatch and attacks.
It is reported that he acts like the devil in the battle.
But he's definitely a good guy, of course, and helps Sharpe in many of his adventures, though they get a bit of a hassle in 1814 because Frederickson initially falls in love with the same woman as Sharpe.
Of course, Fredrickson always had a role in my miniatures collection. But. ... until today he is represented by a standard 28 mm Rifles officer.
Now, yes now, I will soon hold the original in my hands.
The characters will hopefully appear soon at Brigade Games, well, and I'll order them.



http://brigadegames.3dcartstores.com/British_c_347-1-4.html
(Here the miniatures can be ordered in the future)
Perhaps I have now awakened the joyful expectation of some of you.
With all those who have always loved Sharpe, but also by those who love the other good, evil and ugly characters that Cornwell has given us.
I'm happy, anyway. Because I can mentally put three more miniatures on my planned Cornwell Altar.
A great message.


Sonntag, 1. April 2018

Edeka ist 111 Jahre alt, oder die neue preußische Landwehr von Warlord Games und Hät


Edeka ist 111 Jahre alt.
Warum ich das schreibe? Weil es mittlerweile fast jeder wissen dürfte.
Einzelhandelsunternehmen wissen wie man Jubiläen oder Schnappszahlen feiert. Da werden Marketingpläne verabschiedet, Events durchgeführt, Werbungen in allen möglichen Medien geschaltet.
Nur aus einem Grund. Um Umsatz zu machen. Um bekannt zu werden, oder Bekanntheitsgrade zu steigern.
Edeka oder anderen Firmen in diesem Sektor würde es niemals passieren, dass sie einen 200. Jahrestag verpassen, oder ignorieren.
Hersteller von Figuren können das dann durchaus einmal vergessen, oder den Marketingnutzen eines solchen runden Jubiläums einfach mal unterschätzen, wenn nicht sogar verneinen.
Was um Himmels Willen, ist denn auch an so einem 200. Jahrestag der Schlacht bei Waterloo besonders? 
Erinnert sich da noch jemand dran? Findet da was statt? Kann man daraus eine Story stricken?
Strategen so einiger Figuren im Miniaturensektor haben das wohl für sich persönlich verneint, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass sowohl die Firma Warlord Games in 28 mm, als auch die Firma Hät in 1/72 viel zu spät, nämlich Ende letzten Jahres bzw. erst dieses Jahr nun endlich mit neuen Figuren der Preußischen Landwehr auf dem Markt erscheinen bzw. erschienen.




Bei der preußischen Landwehr ist dieses Versäumnis jetzt noch schlimmer zu bewerten, als bei irgendeiner anderen Truppe.
Da hat man mindestens zwei 200 Jahr Jubiläen verpasst.
Der erste Termin wäre der 17. März 2013 gewesen, also 200 Jahre nach dem Aufruf König Friedrich Wilhelms zur Bildung der Landwehr: „ … Preußen! zu diesem Zwecke ist es notwendig, daß eine allgemeine Landwehr aufs Schleunigste errichtet und ein Landsturm eingeleitet werde. Ich befehle hiermit die Erste und werde den Letztern anordnen lassen. Die Zeit erlaubt nicht, mit Meinen getreuen Ständen darüber in Berathung zu treten. Aber die Anweisung zur Errichtung der Landwehr ist nach den Kräften der Provinzen entworfen. Die Regierungen werden selbige den Ständen mittheilen. Eile ist nöthig. Der gute Wille jedes Einzelnen kann sich hier zeigen. Mit Recht vertraue ich auf ihn…“
Der zweite Termin natürlich die Tage um die Schlachten bei Ligny und Waterloo, also dem 16. bzw. 18. Juni 1815.
Beide Termine ignoriert.
Dazu kommt ja noch, dass diese Landwehreinheit wirklich nur für die Jahre 1813 bis 1815 relevant war. Wir haben also einen klar definierten, relativ kleinen und überschaubaren, Zeitraum. Den zu verpassen, ist ja schon fast eine Kunst.
Gut gemacht meine Herren, würde ich da sagen.
Aber vielleicht ist es ja auch einfach so, dass die Herren der Meinung sind…
„ist doch egal“, „wir machen eh zu wenige Umsätze“,  „wir sind doch nur ein Nischenhobby“, „Waterloo geht immer“ ….
Ja vielleicht liegt da wirklich einer der Gründe in den Zitaten verborgen.
Vielleicht.
Vielleicht wollten die Herren ja auch bestehenden Serien der Mitbewerber eine Chance geben, denn immerhin gab es ja ein paar, die da cleverer waren im Jahr 2015.
Revell griff nochmals in die Zauberkiste und brachte das Set 02450 Die Schlacht bei Waterloo 1815 raus.

Da die preußische Landwehr aber in Plastik von Airfix und nicht von Revell stammte, findet sich in diesem Set leider nur die preußische Linie.
Revell hat das Ganze kapiert.
Komisch, oder??
Auch Italeri hatte den richtigen Riecher.




Die brachten den Bauernhof La Haye Sainte als Lasercut Modell in Kombination mit Ihren Figuren raus, und gestalteten sogar die Verpackungen um.
Da wurde aus dem oo von Waterloo, ganz geschickt eine 200, weil man eine 2 vor die Nullen setzte.
Marketingtechnisch perfekt!!! Da wurde richtig mit dem Datum „gespielt“, wie man das heute in der Marketingsprache sagt.
Na und Airfix machte es eigentlich richtig RICHTIG.




Die warfen alles was sie haben in die Wagschale, und brachten das riesige AIRFIX A50048 WATERLOO BATTLE SET mit folgendem Inhalt raus:

Highland Infantry Figuren 1:72
British Cavalry Hussars Figuren 1:72
British Infantry Figuren 1:72
British Artillery Figuren 1:72
Prussian Militia Figuren 1:72
French Imperial Guard Figuren 1:72
French Cavalry Figuren 1:72
French Artillery Figuren 1:72
French Infantry Figuren 1:72
Farmhaus + Diorama Base
Set "Special Edition Kutschen"
22 x Humbrol Acryl-Farben, 2 x Pinsel, 1 x Klebstoff

Ja; so muss man das machen. Da legen Sammler auch mal was hin, auch wenn der Inhalt dieses Sets zum Teil jetzt schon fast so alt ist, wie die Schlacht selbst.
Aber sagen sie mal einem glücklichen Sammler, dass er spinnt, nur weil er nach Jahrzehnten jetzt endlich wieder das alte Battle of Waterloo Assault Set in den Händen hält, das er entweder als Kind besessen und dann verloren hat, oder das seine Eltern ihm nie gekauft haben, weil es viel zu teuer war.
So ein Sammler, der vergießt dann schon mal eine Träne, und er schämt sich auch deshalb nicht.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Firma Waterloo1815 in dieser Zeit mit einigen Neuerscheinungen glänzte und sich den Ruhm verdient hat, das neueste zur relevanten Thematik im 1/72 Plastiksektor beigetragen zu haben.



Umso trauriger, dass Warlord und Hät das nicht geschafft haben.
Na und damit wären wir wieder am Ausgang der Betrachtung angelangt.
Schauen wir uns doch mal an, ob die Firmen, wenn sie jetzt schon 3 Jahre zu spät sind, wenigstens die längere Entwicklungszeit dafür genutzt haben, was tolles herauszubringen.
Der Plan hätte ja auch nach dem guten, alten deutschen Spruch erfolgen können, „gut Ding will Weile haben!!!“
Um es vorweg zu nehmen. Kaum hatte ich den letzten Satz geschrieben, schoss mir ein „Na ja…“ durch den Kopf. Das hat wohl Schlimmes zu bedeuten.
Betrachten wir zunächst einmal, die Preußische Landwehr von Warlord Games.
Man muss dazu sagen, dass Warlord Games schon einmal preußische Landwehr herausgebracht hat. Sie warfen vor ein paar Jahren 3 verschiedene Marschierer in Plastik auf den Markt, wobei zwei in den zweifelhaften Ruf gelangten, die größten Hände aller bisher produzierten Figuren im 28 mm Markt zu besitzen. Na und das will schon was heißen, wenn Du gegen Gripping Breast gewinnst.


( Besprechung des damaligen Sets bei Brückenkopf Online:  http://www.brueckenkopf-online.com/2010/review-warlord-games-preusische-landwehr/   )

Nach Erscheinen der neuen Box muss ich sagen: Na und?!? Wo bitte ist das Problem bei den alten Figuren?
Die tatsächlich sehr großen Hände kann man durch einen einfachen Maltrick optisch verkleinern, indem man nämlich in Richtung zum Körper die schwarze Grundierung einfach stehen lässt, sie also nicht mit Hautfarbe bemalt. Dies hat zur Folge, dass die Hände der Miniatur tatsächlich kleiner wirken. Packt man dann noch die Mini mit den besser proportionierten Händen noch in die erste Reihe der Schlachtlinie fällt das gar nicht mehr auf.
Ein weiteres Problem dieser Minis.
2 von 3 Miniaturen haben zerrissene Hosen. Nun ja. Das ist der Versuch den „improvisierten“ Look der Landwehr darzustellen. Der Versuch geht allerdings nach hinten los, und zeugt davon, dass der Modelleur den Charakter und die Eigenart der Landwehr einfach nicht kapiert hat.
Damit kann ich aber leben, weil alle Figuren Zurüstteile tragen, die typisch für Armeen der napoleonischen Zeit, auch der Landwehr, sind. Es gibt Rucksäcke, Mantelrollen, Brotbeutel, Wasserflaschen, ja sogar separat am Gussast befindliche Säbel, die man an der Miniatur befestigen kann.
Ansonsten, nur dass es erwähnt ist, handelt es sich bei den Figuren um einteilige Minis. Man kann sie also direkt out of the box nutzen.
Das störte dann aber auch wieder viele Sammler. Man hat sich ja mittlerweile daran gewöhnt, zumindest die Köpfe zu separieren, um einen unterschiedlichen Look in die Einheit zu bringen. Warlord Games hat immer betont, dass man sich damals zu diesem Schritt entschieden habe, weil der Kunde das Zusammenbauen kritisiert habe. Die damalige Kritik bezog sich allerdings auf die frühen Victrix Sets, wo einige Kunden tatsächlich beim Zusammenbau überfordert waren.
Da dieses Set also immer als Kompromiss angesehen wurde, entschloss man sich also bei Warlord etwas neues herauszubringen: Zwei Jahre nach dem Jahrestag von Waterloo und vier Jahre nach dem Jahrestag der Gründung der Landwehr, allerdings fast genau zum Jahrestag des Wartburgfestes am 18./19. Oktober 1817. Vielleicht haben die Leute von Warlord ja gedacht, dass das so passt. Man weiß es nicht.
Ich habe mir völlig begeistert das Set gekauft, und den Fehler dieses Kaufes erst bei näherer Betrachtung am heimatlichen Schreibtisch festgestellt.




Nun ja. Man erhält halt jetzt 5 verschiedene Plastiktorso, und die Köpfe kann man jetzt separat aufkleben. Man hat Landwehrkappen, und auch von der Landwehr getragene Tschakos zur Auswahl.
Das ist dann aber auch das einzig positive, was man bei diesem Set verkünden kann.






Denn mal abgesehen davon, dass die Minis eine Muskete und eine Litewka, die lange Uniformjacke der Landwehrtragen, fehlt im Grunde den Minis alles, was man als napoleonischer Soldat braucht.
Ich habe selten ein größeres Unverständnis für das Zubehör eines Soldaten erlebt, als bei diesen Modellen. Patronentaschen … Fehlanzeige. Mal abgesehen von diesem einen Torso, der eine Kavalleriepatronentasche vorne auf der Brust trägt.
Riemen laufen ins Leere, obwohl normalerweise solche Uniformbandeliers eben den Sinn haben, dass Zubehör an ihnen befestigt ist. Das sollte man mal dem Modelleur mal sagen, dass das kein Schmuck ist.
Auch trägt mal wieder ein Torso keine Schuhe, ein anderer kaputte, und ein Modell hat dazu auch wieder diese zerrissenen Hosen. Ja, ist sicherlich vorgekommen, aber genauso wie in anderen Einheiten auch. Also müsste man jedes napoleonische Infanterieset so darstellen. Auf diese Idee kommt aber niemand.
Der Look der Gesichter ist auch eine Katastrophe. Sähen sie so aus wie auf dem Titelbild, paar junge, paar alte Soldaten, dann wäre das auf jeden Fall besser.
Im Grunde kann man das Set nur für eine Sache nehmen: Ein Diorama, wo eine Landsturm Einheit, LANDSTURM nicht LANDWEHR, beim überraschend durchgeführten Appell dargestellt wird. Die Soldaten haben sich eben das an Material geschnappt, was gerade verfügbar war. Ja, auch die Patronentaschenbandeliers der am gleichen Standort kasernierten Kavallerie. Vor der Front muss dann ein weinender Offizier stehen, der sich an der Schulter des Trommlers abstützt, weil er den Anblick dieser unkorrekt gekleideten Einheit, dieses ganze ELEND, nicht erträgt. Ganz hinten an der Ecke des Dioramas, hinter einem Schuppen, sieht man zudem noch einen Soldaten, der gerade die abgeschnittenen Patronentaschen auf einem großen Tisch liegen hat, und das so gewonnene Leder an einen Händler verkaufen will.
Wenn sie das Diorama so nicht bauen wollen, dann … schmeißen sie das Set in die große Tonne. Aber in die mit dem gelben Deckel. Vielleicht kann man ja noch ne schicke Plastikeinkauftüte daraus machen. Dann wäre das Set wenigstens überhaupt zu etwas nutze.
Kaufen sie Foundry oder Calpe, oder lieber das erste Landwehr Set von Warlord Games.
Das ist tatsächlich noch historisch genauer, als der Müll, der da zum Jahrestag des Wartburg Festes rausgebracht wurde.
Ja; ich sage es diesmal so deutlich. Denn diese Minis kann man tatsächlich vergessen.
MUSS man vergessen.
Na und das schreibe ich alles, obwohl sie wissen, dass ich KEIN napoleonischer Knöpfchenzähler bin.
Aber, ich bin tatsächlich etwas aufgebracht.
Deshalb verlassen wir jetzt auch schnell diese Baustelle und wenden uns den Minis der Firma Hät zu, die ich ja im Normalfall nicht wirklich liebe.
Plasticsoldierreview hat vor ein paar Tagen Bilder der beiden neuen Landwehr Sets geposted: Prussian Landwehr Marching und Prussian Landwehr Action.
Man sollte es nicht glauben. Aber ja. Die sind tatsächlich historisch genauer.



Das beginnt damit, dass man vier unterschiedliche Rucksäcke bekommt; na und an jedem sind … Trommelwirbel… Patronentaschen.
Yes. Hät hat die Aufgabe kapiert.
Na und alle Rucksäcke sind unterschiedlich gestaltet, was eine tolle Lösung ist, um den improvisierten und nicht perfekt organisierten Look dieser Einheit darzustellen.
Jedenfalls besser, als Patronentaschen ganz wegzulassen.
Im Set der Marschierer finden sich vier marschierende Posen mit Gewehr, eine Pose mit Pike – ebenfalls marschierend - sowie ein Hornist. Das ist jetzt nicht sehr variantenreich, aber es ist typisch für diesen Maßstab. Der Soldat mit der Pike ist vor allem für die frühen Feldzüge des Jahres 1813 nutzbar. Später dann als Pose eine Unteroffiziers.
Die Litewka, die lange Uniformjacke der Landwehr, und die Hosen sind richtig modelliert. Die Kappen sind alle unterschiedlich, was hier dann auch passt.
Ansonsten sind Bandeliers, Riemen und auch anderes Zubehör richtig dargestellt.
Auch wenn die Modellierung der Gesichter etwas verwaschen wirkt, so handelt es sich dennoch um ein brauchbares Set, dass die Sammler wirklich gerne im Jahr 2015 gehabt hätten, um z.B. verschiedene Dioramen, auch Großdioramen, zu basteln.
Nun werden sie sich zumindest ein Belegexemplar kaufen.
Wie immer; und in irgendwelchen Büros eines semiprofessionellen Herstellers in den USA wird man sich fragen, warum dieses Set jetzt nicht so erfolgreich ist, wie man das vermutet hat. Jeder wollte doch die Landwehr in 1/72!!!!
Ja meine Herren.
Im Jahr 2015, nicht in 2018 zum 200. Jahrestages des Aachener Kongresses, wo man sich Gedanken darüber machte, wie man die revolutionär-demokratische Entwicklung in Europa bekämpfen konnte.
Das Set der Action Figuren ist jetzt trotz des Namens nicht so actionreich wie man vermuten könnte.




Es gibt vor allem vorgehende Minis, einen Trommler und einen Offizier, und nur jeweils eine schießende bzw. ladende Pose.
Allerdings sind auch hier die Uniformen und das Zubehör sehr gut getroffen.
Für Fans des 1/72 Maßstabes handelt es sich also, um tatsächlich brauchbare Sets mit den üblichen, bekannten Einschränkungen. Man hat eben eine feste Anzahl der Posen, das übliche komische Knetgummi Plastik der Firma Hät und den entsprechenden Modellierstil.
Von der historischen Genauigkeit her betrachtet, ist dieses Set aber tatsächlich um vieles besser als das 28 mm Pendant.
Nun gut.
Das wird die wenigsten Wargamer in 28 mm jetzt interessieren. Sie werden dennoch die Landwehr von Warlord Games kaufen, weil es eben das günstigste verfügbare Set dieser Einheit in diesem Maßstab ist.
Tun sie das ruhig. Ich habe das ja auch getan. Na und wenn man ehrlich ist… ach, wen stört das denn wirklich. Auf dem Spieltisch guckt man doch nicht so genau. Sind ja nur paar grobe Schnitzer. Wer braucht denn wirklich Patronentaschen? Die Munition kann man doch sicherlich in die nicht modellierten Taschen der Litewka stecken. Na und wenn die Figuren blau angemalt sind, dann erkennt man sie doch auch als Landwehr.
Also, vergessen sie am besten einfach alles, was ich geschrieben und kritisiert habe.
Bis auf eine Sache.
Edeka ist 111 Jahre alt. Das ist wichtig und sollten sie sich behalten.


Today I would like to compare the Prussian Landwehr of Warlord Games with that of Hät. The latter has recently been published and was also discussed on the page Plasticsoldiereview.
In my opinion it is a faux pas that the sets did appear in 2018 and not for the anniversary in 2015.
As a manufacturer you can not ignore the sales opportunities of a 200th anniversary.
Maybe both companies wanted to give even existing series of competitors a chance, because after all, there were a few who were cleverer there in 2015.
Even Revell reached into the magic box again and released the set 02450 The Battle of Waterloo 1815.
Unfortunately, since the Prussian Landwehr was made in plastic by Airfix and not by Revell, only the Prussian Line Infantry can be found in this set.
Weird, isn’t it??
Revell got it.
Also Italeri did it well. They brought the La Haye Sainte farm out as a lasercut model in combination with their figures, and even redesigned the packaging.
The oo of Waterloo, became a 200. Great marketing idea.
Well and Airfix did it also perfectly. They threw everything they had into the weighing pan, and brought out the huge AIRFIX A50048 WATERLOO BATTLE SET with the following content:

Highland Infantry Figures 1:72
British Cavalry Hussar's figures 1:72
British Infantry Figures 1:72
British Artillery figures 1:72
Prussian Militia figures 1:72
French Imperial Guard figures 1:72
French Cavalry figures 1:72
French Artillery figures 1:72
French Infantry figures 1:72
Farmhouse + Diorama Base
Set "Special Edition Carriages"
22 x Humbrol acrylic paints, 2 x brushes, 1 x adhesive

Woaaaahhhhhhhh!!!

Yes; That's the way to do it. Not matter that the contents of this set, in part, are now almost as old as the battle itself.
But tell a lucky collector that he's crazy just because, after decades, he's finally holding back the old Battle of Waterloo assault set in his hands, which he either owned as a child and then lost or that he was always missing, because his parents never bought it because it was far too expensive.
Such a collector, then shed a tear, and he is not ashamed of that too.
For the sake of completeness it should be mentioned that the company Waterloo1815 came in this time with some new releases and has earned the fame of having contributed the best stuff to the relevant topic in the 1/72 plastic sector during 2015.
All the more sad that Warlord and Hät did not make it in 2015.
O.K. Back to topic.
Maybe a longer development had resulted in a great job? Using the motto.
"Good things take a while !!!"
First of all, let's take a look at the Prussian Landwehr from Warlord Games.
It has to be said that Warlord Games has previously released Prussian Landwehr. A few years ago, they launched 3 different plastic marchers, two of which had the dubious reputation of owning the largest hands of all the figures produced so far in the 28mm market. Well, that really means something when you win in the “hand vs hand” battle against Gripping Breast.
After the appearance of the new box, I have to say: Well and what’s the problem with the old set?!? Where, really, is the problem with the old figures, please?
The actually very large hands can be optically reduced by a simple paint tric. Just paint the part of the hand, pressing against the body, not with skin colour. Preserve here the black primer.
As a result, the hands of the miniature actually look smaller. If you then place the mini with better proportioned hands into the first row of your battle line, you will not notice it anymore.
Another problem of these minis.
2 of 3 miniatures have torn pants. Oh well. That is the attempt to represent the "improvised" look of the Landwehr. The attempt, however, is a mistrial, and testifies that the modeller just did not understand the character and nature of the Landwehr.
But I can live with that, because all the figures carry pieces of equipment typical of armies of the Napoleonic era, including the Landwehr. There are backpacks, coat rolls, bread bags, water bottles, even sabers separately on the plastic sprue, which can be attached to the miniature.
Otherwise, except that it is mentioned, the figures are one-piece minis. So you can use them directly out of the box.
But that bothered many collectors, too. Meanwhile it is standard to separate the heads, in order to bring a different look into the unit. Warlord Games has always stressed that they chose this step because the customer criticized the assembly of the figures. However, the then criticism referred to the early Victrix sets, where some customers were actually overwhelmed in the assembly of those multipart figures.
Since this early set was always considered as a compromise, so Warlord Games decided to bring out something new: Two years after the anniversary of Waterloo and four years after the anniversary of the establishment of the Landwehr on 17th March 1813, but almost exactly at the anniversary of the Wartburg Festival on 18./19 , October 1817. Perhaps the people of Warlord thought that would be the right thing to do. One does not know.
I bought the set completely enthusiastically and found the mistake of this purchase only on closer examination at my home desk.
Oh well. You get now 5 different plastic torso, and the heads can now be attached separately. You have the typical caps of the Landwehr, and also shakos to choose from.
But then that's the only positive thing you can say about this set.
Because apart from the fact that the minis carry a musket and a Litewka, the typical uniform coat of the Landwehr, basically the minis lack everything that one needs as a Napoleonic soldier.
I have rarely experienced a greater lack of understanding for a soldier's accessories than with these models. Cartridge pouches ... none. Apart from this one torso carrying a cartridge pouch of the cavalry on the chest.
Belts go empty-handed, although usually such uniform bandeliers have the sense that accessories are attached to them. You should tell the modeller once that this is not a fashionable aspect to wear bandeliers.
Also, one torso do not wear shoes, and another model also has those torn pants again.
Yes, certainly, some trousers were worn off in warfare times, and some shoes were lost; but that is not singular to Landwehr units. It’s the same like in every unit. So you would have to represent every Napoleonic infantry set like this.
But, to say it loud, no one comes up with this idea.
The look of the faces is also a disaster. If they look like the cover picture, some young, some old soldiers, that would be better.
Basically, the set can only be taken for one thing: a funny diorama, where a Landsturm unit, - LANDSTURM not LANDWEHR (Landsturm is the provincial militia, the “home-guard”, the last bid) - is shown at the surprisingly ordered revue:
The soldiers just grabbed what was available. Yes, also the cartridge bag bandeliers of the cavalry barracked with them on the same site. In front of the front there must be a crying officer leaning against the shoulder of a drummer boy because he can not stand the sight of this improperly dressed unit. And at the far corner, behind a shed, there is another soldier selling the cut off cartridge pouches to a dealer, because leather was very rare.
If you do not want to build the diorama like that, then ... throw the set in the big bucket.
Maybe you can make a nice plastic shopping bag out of it. Then the set would be at least something to use.
So, if you want to build a Landwehr unit in 28 mm, than, please, buy Foundry or Calpe, or rather the first Landwehr Set from Warlord Games.
This is actually historically more accurate than the garbage that was released there for the anniversary of the Wartburg Fest.
Yes; I say it so clearly this time. Because these minis can actually be forgotten.
MUST be forgotten.
Well, you know that I'm NOT a Napoleonic cherry picker.
But, I'm actually upset.
That's why we are now leaving this disaster quickly and turning to the minis of Hät, a company, which I usually do not really love.
Plasticsoldierreview posted pictures of the two new Landwehr sets a few days ago:
Prussian Landwehr Marching and Prussian Landwehr Action.
You should not believe it. But yes. They are actually historically more accurate than those of Warlord Games.
This starts with getting four different backpacks; well and you see, there are ...... cartridge pouches.
Yes.
Hät got the job.
Well and all backpacks are designed differently, which is a great way to represent the improvised and not perfectly organized look of this unit.
Anyway, better than omitting cartridge pouches altogether.
The marching set includes four marching poses with rifles, a Pike pose - also marching - and a horn player. This is not very varied, but it is typical for this scale. The soldier with the pike is mainly to use for the early campaigns of the year 1813. Later, you can make him a sergeant.
The Litewka, the long uniform jacket of the Landwehr, and the trousers are modeled correctly. The caps are all different, which fits here then too.
Otherwise, bandeliers, belts and other accessories are displayed correctly.
Although the modeling of the faces looks a bit washed-out, it is still a useful set that collectors would really like to have had in 2015. Maybe in masses in 2015.
Now they will buy at least one set.
As always; and in any of the offices of a semi-professional manufacturer in the US, one wonders why this set is not as successful as it was supposed to be. Everyone wanted the Landwehr in 1/72 !!!!
Yes gentlemen.
In 2015, not in 2018 for the 200th anniversary of the “Aachen Congress”, where kings thought about how to fight revolutionary-democratic development in Europe.
WE, ALL, wanted it for the anniversary of Waterloo, and that was in 2015.
The set of action figures is now, despite the name, not as action-packed as one might expect. There are mainly advancing figures, a drummer and an officer, and only one firing and one charging pose each.
However, here are the uniforms and the accessories hit very well.
For fans of the 1/72 scale, it is an  actually useful set with the usual, known limitations. You have just a fixed number of poses, the usual strange plastic Hät used for his miniatures and the corresponding modeling style.
In terms of historical accuracy, this set is actually much better than its 28mm counterpart.
But will we switch now to 1/72? The majority not. We will live with the Warlord set.
Well, and to be honest ..., who cares? On the game table you do not look so exactly. Who really needs cartridges? Well, and if the figures are painted blue, then you recognize them as a Landwehr.
So, just forget everything I wrote and criticized.

We love compromises.